16-17 Juli – Professionelles Feldbogenturnier in Esch/Alzette

Eine Premiere in Luxemburg

Am Wochenende vom 16. und 17. Juli schießen 56 der weltbesten Compoundbogenschützen (10 Damen und 46 Herren) um 13.000 Euro Preisgeld in Esch/Alzette. Das Turnier wird organisiert von der ProArchery in Zusammenarbeit mit den Bogenschützen aus Esch/Alzette. Neben Stationen in Fort-van-Lier in Belgien, Müllenborn bei Gerolstein in der Eifel und Dan-y-Darren in Wales kommt nun dieses Jahr zum ersten Mal Esch/Alzette zu der seit 10 Jahren bestehenden Turnierserie hinzu.

An jedem Turnier werden die genau 56 Startplätze auf Basis der Gesamtrangliste der vorjährigen Ausgabe vergeben. Außerdem bekommen Welt-und Europameister im Feldbogenschiessen sowie verschiedene Staff-Schützen der Sponsoren garantierte Startplätze. Schließlich können sich einmal im Jahr der beste Schütze und die beste Schützin eines von der ProArchery im Vorfeld bestimmten Turniers, der sog. Q-School, für das darauffolgende Jahr qualifizieren. Aufgrund dieses elitären Zugangsverfahrens starten nachmittlerweile 10 Jahren ProArchery fast ausschließlich nur noch sehr hochrangige Schützen.

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In Esch/Alzette schiessen unter anderem ehemalige Weltmeister wie Chris White aus Großbritannien und Morgan Lundin aus Schweden, der mehrmalige Juniorweltmeister, amtierende Europameister und Weltranglistenerste Stephan Hansen aus Dänemark oder auch die mehrmalige Weltmeisterin Ivana Buden aus Kroatien. Die komplette Liste mit Steckbriefen gibt es auf www.proarchery.com.

Seit 2008 schießen auch die beiden Luxemburger Gilles und Marc Seywert in der ProArchery-Serie. Während der Sohn Gilles sich bereits mehrmals unter den Top-10 platzieren konnte, macht die sehr harte internationale Konkurrenz dem Vater Marc den Verbleib in der Serie von Jahr zu Jahr schwieriger.

Geschossen wird nach dem Regelwerk der International Field Archery Association (IFAA) mit verschiedenen Anpassungen der Schwierigkeit um dem hochrangigen Teilnehmerfeld gerecht zu werden. Für die weltbesten Schützen braucht es nämlich ausreichend schwierige Ziele damit sie sich voneinander absetzen können: immerhin werden bei dem Turnier insgesamt 13000 Euro an Preisgeldern ausgegeben.

Samstags gibt es einen Parcours über 24 Scheiben auf die jeder Schütze jeweils 4 Pfeile zu schießen hat, sonntags schießt auf einem auf 20 Scheiben verkürzten Parcours jeder Schütze dann nur noch 3 Pfeile. Die Ziele stehen auf Entfernungen zwischen 20 und 75 Metern mit Steigungen zwischen maximal knapp 40° bergauf und maximal etwa 45° bergab. Die Wertungsauflagen haben drei konzentrische Zonen mit 5, 4, 3 Punkten (von innen nach außen) auf einem Gesamtdurchmesser von zwischen 20 und 65cm je nach Entfernung.

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Die von den Escher Bogenschützen im Rahmen des 5-Nationen-Turniers ausgerichtete WA- Doppelfeldrunde ist seit ein paar Jahren bereits Q-School-Turnier für die ProArchery. Dieses Jahr ist nun das erste Mal, dass auch eine echte Runde der ProArchery in Esch/Alzette ausgetragen wird. Die Bouschéisser Esch/Uelzecht planen und bauen den Schiessparcours, sorgen für das Catering, und begleiten die 14 Gruppen mit je 4 Schützen über den Parcours um die Ergebnisse in Echtzeit zu übermitteln. Die ProArchery kümmert sich um die ganzen organisatorischen Aspekte des Sponsorings, der Anmeldung und der Auswertung aber auch um das Filmen und die mediale Aufbereitung des Events mit Übertragung über das Internet: www.proarchery.com, Pro Archery Series auf Facebook und @pro_archery auf Twitter.

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