Kurzfilm „Auf nach Berlin!“

Mitteilung der Stadt Saarbrücken
Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ ruft Jugendliche über soziale Netzwerke zur Unterstützung auf

Das 90-Sekunden-Video „Auf nach Berlin!“ des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“ geht am Donnerstag, 1. September, online. Mit dem Kurzfilm sucht das Bündnis die Unterstützung von jungen Menschen, die in den sozialen Netzwerken unterwegs sind. Der Film soll ihnen deutlich machen, warum sich ihre Heimatstädte und -gemeinden im Aktionsbündnis engagieren und wie notwendig mehr Geld von Bund und Land für die eigene Heimatstadt ist.

„Auf nach Berlin!“ heißt der Film, weil dort am 23. September im Deutschen Bundesrat eine Debatte zur Not der finanzschwachen Städte und Gemeinden stattfindet. In der Debatte, die das Bündnis gefordert hat, soll es um die vom Grundgesetz postulierte, jedoch vielerorts nicht mehr gegebene Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse zwischen reichen und armen Städten, Gemeinden und Kreisen gehen.

Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz bittet alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere junge Menschen, um ihre Unterstützung in den sozialen Netzwerken: „Der Film zeigt sehr gut, was wir als Aktionsbündnis in Berlin erreichen möchten. Es ist wichtig, dass wir uns mit unseren Anliegen gerade an junge Leute richten, da diese die größten Leidtragenden in der Debatte um kommunale Finanzen sind. Die nächsten Generationen werden nämlich jene Schulden bezahlen müssen, die aktuell von den Kommunen zur Daseinsvorsorge gemacht werden. Also teilen Sie den Film in den sozialen Netzwerken, damit er möglichst viele Menschen erreicht.“

Die Stadt präsentiert den Film unter www.saarbruecken.de/aktionsbuendnis sowie unter www.facebook.com/saarbruecken.de.

Ein Film von jungen Menschen für junge Menschen

Studierende der Privaten Fachhochschule – Institut für Marketing und Kommunikation in Wiesbaden haben den Film im Auftrag des Aktionsbündnisses gedreht. In 90 Sekunden zeigt er, warum sich auch junge Menschen dagegen wehren müssen, wenn ihrer Heimatstadt das „Kaputtsparen“ droht.

Dazu die Sprecher des Aktionsbündnisses Oberbürgermeisterin a.D. Dagmar Mühlenfeld (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister Dr. Bernhard Matheis (CDU) aus Pirmasens mit den Kämmerern Uwe Bonan, Mülheim an der Ruhr, und Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (Wuppertal): „Wir erwarten eine politische Initiative zur Neuordnung der Kommunalfinanzen noch in dieser Legislaturperiode des Deutschen Bundestages. Dass es erst nach der Neuwahl des Bundestages zu ergebnisoffenen Bund-Länder-Gesprächen unter Beteiligung der Kommunalen Spitzenverbände kommen kann, ist auch uns klar. Doch dieses politische Signal ist überfällig. Also kämpfen wir jetzt auch über die Sozialen Netzwerke um die Aufmerksamkeit der Politiker.“

Hintergrund

Der Kurzfilm wurde nach einer Idee von Dr. Hans Werner Klee, Stadtkämmerer der Stadt Herne, gedreht und gemeinsam von allen Bündnisgemeinden finanziert.

Das Bündnis „Für die Würde unserer Städte“ wurde 2009 gegründet. Es vertritt inzwischen 70 finanzschwache Kommunen, darunter auch die Landeshauptstadt Saarbrücken, mit mehr als acht Millionen Bürgern.

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