„PatchworkCity“ ist bundesweites Pilotprojekt

Mitteilung der Stadt Saarbrücken

Das Stadtentwicklungsprojekt „PatchworkCity“ der Landeshauptstadt Saarbrücken ist beim 10. Bundeskongress der Nationalen Stadtentwicklungspolitik in Hannover als Pilotprojekt zum Thema „Stadtentwicklung und Migration“ ausgewählt worden.

Der parlamentarische Staatsekretär des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Florian Pronold, hat am Donnerstag, 15. September, die Auswahl Saarbrückens “ im Rahmen des Projektaufrufs „Stadtentwicklung und Migration“ bekanntgegeben.

Die Landeshauptstadt ist damit eine von zehn Städten, die über einen Zeitraum von drei Jahren Fördermittel für eigene Migrationsprojekte erhalten.

Ich freue mich sehr über die Entscheidung der Fachjury. Sie ist eine Anerkennung für unsere vorbildliche Projektarbeit in den Bereichen Zuwanderung und Migration. Auch mit diesem Projekt wollen wir einen öffentlichen Dialog organisieren, um Strategien für eine inklusive Stadtentwicklung zu entwickeln. Diese möchten wir gemeinsam mit vielen anderen Institutionen und Organisationen tun. Denn Stadtentwicklung lebt von neuen Ideen“, betont Oberbürgermeisterin Britz.

Mit „PatchworkCity“  präsentierte die Landeshauptstadt ein Projekt mit Konzepten und Veranstaltungen zum Thema „Stadtentwicklung, Stadtteilentwicklung und Zuwanderung“.

Gemeinsam mit vielen anderen Institutionen und Organisationen will die Landeshauptstadt ein Leitbild und Strategien für eine inklusive Stadtentwicklung erarbeiten.

Dabei sollen Strategien und Maßnahmen so angelegt sein, dass möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner in Saarbrücken davon profitieren werden.

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat bis Mitte November Zeit, die bisher eingereichte Projektskizze zu einem Projektantrag auszuformulieren. Die Fördersumme und der konkrete Projektstart werden voraussichtlich im Dezember 2016 bekanntgegeben.

Hintergrund

Die Landeshauptstadt Saarbrücken hatte sich im Mai 2016 am Projektaufruf „Stadtentwicklung und Migration“ der Nationalen Stadtentwicklungspolitik beteiligt.

Die Nationale Stadtentwicklungspolitik als Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden unterstützt ausgewählte Pilotstädte bei der Erarbeitung von Migrationskonzepten. Diese beinhalten Maßnahmen, Strategien und Projekte zur längerfristigen Integration von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Einwohnern mit Migrationshintergrund.

Dabei sind eine breite Debatte in der Stadtgesellschaft und Kooperationen zwischen unterschiedlichen Verwaltungen sowie zwischen öffentlichen und privaten Partnern erforderlich.

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