Haus 1: Sozialer Wohnungsbau bleibt eine Herausforderung

von Paolo Almeida

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In Luxemburg-Hamm wurde am vergangenen Freitag feierlich das « HAUS 1 » eingeweiht. Damit setzt die Hauptstadt ihre Worte in taten um, den sozialen Wohnungbau zu fördern um auch den Menschen ein würdevolles Zuhause zu ermöglichen.

Das Projekt wurde am 16.Juni 2014 im Gemeinderat beschlossen und die Umbauarbeiten vom Nebenhaus des ehemaligen « Hospice Civil » aus den 80er jahren wird fortan 28 möblierte Zimmer anbieten.

Im Parterre stehen acht Zimmer zur Verfügung die politischen Flüchtlingen vorbehalten sind, der erste Stock soll Menschen aufnehmen die von Wohnungsschließungen auf Ratsbeschluss, einem Brandfall betroffen sind oder wegen « Räumung » ausgewiesen wurden. Die zweite Etage kommt einem Pilotprojekt unter Aufsicht des Roten Kreuz zugute. Hier stehen dem Projekt « begleitetes wohnen » zehn Zimmer zur Verfügung.

Jedes Zimmer hat eine Fläche von 14m² zuzüglich Badezimmer. Gemessen an der verfügbaren Fläche sind die Räumlichkeiten jeweils nur für eine Person gedacht. Jedes Stockwerk verfügt über eine Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsräume. Im Keller wurde die Waschküche eingerichtet. Hier verfügen die Bewohner des Hauses über Waschmaschinen un Trockner.

Die Warmmiete beträgt 375€ für Bezieher des RMG und ein Hauswart ist zuständig für Empfang und Verwaltung. Eine Sicherheitsfirma übernimmt den « Gebäudeschutz » und soll für die Sicherheit besonders nachts, am Wochenende und während den Feiertagen Sorge tragen. Das Wohnungsamt der Stadt Luxemburg wird das haus verwalten, das Rote Kreuz die Bewohner im sozialen Bereich begleiten.