Los Angeles – Innsbruck – Luxemburg:

aus der Zeitung vum Lëtzebuerger Vollék
von Jean-Marie Jacoby

Vergleichbares und nicht Vergleichbares

Luxemburger Tram-Fans sind eine ganz besondere Sorte Leute, die sich absolut nicht an Fakten stören. Einer der ihren, nebenbei der größte Spielzeugeisenbahner des Landes, hat kürzlich ganz groß ausgeholt, um allen jenen den Mund zu verbieten, die seiner geliebten Hauptstadt-Tram zu wenig Kapazität bescheinigen. Er unterstellte ihnen, sie würden behaupten, die Tram tauge nichts, weil sie »die Kapazitätsprobleme unserer Autobahnen nicht bewältigen könne«. Wahr daran ist nur, daß die Tram keinen einzigen Pendler zur Arbeit in die Hauptstadt reinbringt, weil sie, wie er auf sein selbst konstruiertes »Argument« antwortet, nur ein rein innerstädtisches Verkehrsmittel sein wird.

Bloß: auf den Sandsteinfelsen des früheren »Gibraltar des Nordens« frißt sie zu viel Platz für die Kapazität, die sie hat, und sie wird bei einer hohen Frequenz die Kreuzungen blockieren. Diesen Vorwurf läßt sich auch mit dem Hinweis auf den Tram-Ausbau im autogerechten Los Angeles nicht entkräften!

Wobei natürlich unterschlagen werden muß, daß in den USA generell mit 2,9 (und nicht mit 6 wie bei Luxtram) Passagieren am Quadratmeter gerechnet wird, und im nicht kreuzungsfreien Betrieb, wie er in Luxemburg geplant wird, mit einem Maximum von 4.600 an pro Stunde transportierten Passagieren – und nicht mit 9-10.000! Das kann natürlich nicht mitgeteilt werden, belegt es doch, daß die Hauptstadt-Tram zu wenig Kapazität für all das haben wird, das ihr aufgelastet werden soll.

Wobei die empfohlene Lösung für die Autobahn vom Spielzeugeisenbahner von Los Angeles widerlegt wurde, nämlich die Verbreiterung um eine weitere Spur. Die wäre in Luxemburg nicht unsinniger, da die Stadt- und Ortseinfahrten nicht erweiterbar sind.

Nicht vergleichbar!

Wobei generell Los Angeles und Luxemburg nicht vergleichbare Orte sind. Zunächst ist festzuhalten, daß die Metropole am Pazifik in einer riesigen Tiefebene liegt, die im Durchschnitt 32 Meter überm Meeresspiegel liegt. Zu fragen ist da zweitens, welches Los Angeles gemeint ist. Etwa das administrative Stadtgebiet, wo auf 1.290,6 km² 3,9 Millionen wohnen? Ist die Metropolregion aus 173 selbständigen Städten mit 12,9 Millionen Einwohnern auf 87.792 km², zu denen auch Wüsten zählen, gemeint? Oder etwa das County mit 88 selbständigen Städten? Oder gar die »Greater Los Angeles Area« mit 17,8 Millionen Einwohnern? Egal wie: die weltweit 17. Metropole nach Einwohnerzahlen und die zweite in den USA nach New York ist weder mit der Stadt, noch dem Land Luxemburg und auch nicht mit der berühmten »Großregion« vergleichbar.

Das Land Luxemburg beherbergt auf 2.586 km² nur 576.200 Menschen, die Hauptstadt auf 51,5 km² nur 115.200 (laut Statec und laut Schöffenrat 112.700)! Das sind völlig andere Größenordnungen.

Tram braucht Platz

Eine Tram ist ein vorzügliches Verkehrsmittel, wenn der Platz dafür da ist und sie nicht zur Behinderung für alle anderen wird. In Innsbruck geht man davon aus, daß eine Straßenbahn im nicht kreuzungsfreien Betrieb zwischen den Garnituren mindestens 7, besser noch 10 Minuten Abstand hat, weil sonst die Kreuzungen nicht mehr funktionieren. In Luxemburg soll das keine Rolle spielen, nicht einmal bei drei und noch weniger Minuten. Das kann nicht gut gehen.

In Los Angeles gibt es viel Platz, sonst wären Autobahnen bis zu 15 Streifen pro Richtung nicht machbar gewesen. Auch wenn am 31.3.1963 der Straßenbahnverkehr, nach Aufkauf der Linien, die 1925 1.900 Netzkilometer hatten, durch die Automobilkonzerne, abgedreht wurde, gab’s trotzdem öffentliche Verkehrsmittel: nur im County macht das über 10.000 Bus-Netzkilometer, wobei der größte der vielen Betriebe ein öffentlicher ist: die »Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority« mit 2.762 Bussen. Sie betreibt seit 14.7.1990 mit der »Blue Line« auch wieder Straßenbahnen.

Am 30.1.1993 wurden mit der »Red Line« 28 km U-Bahn in Betrieb genommen, zu der kurz danach mit der »Purple Line« eine zweite dazukam. Aufgrund der Erdbebengefahr wurde der U-Bahn-Ausbau dann gestoppt. Statt dessen kam es an der Oberfläche zum Ausbau eines Stadtbahnnetzes – Platz ist ja da. 1995 wurde die »Green Line« eröffnet, 2003 die »Gold Line« und 2012 die »Expo Line«, die seit 20.5.2016 bis an die Pazifikküste am Santa Monica Pier reicht.

Fahrrad-Förderung

Das alles ist folglich nicht wirklich neu. Wobei immer erst 10% der Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt werden, zumeist von den 22%, deren Einkommen unter der Armutsgrenze liegt.

Die »Metro« bemüht sich aber ganz intensiv, neue Schichten auf die Öffis zu kriegen. Das in Verbindung mit dem 2006 aufgelegten »Bicycle Transportation Strategic Plan«. In Santa Monica gibt es ein Fahrradverleihsystem mit 800 Fahrrädern auf 80 Stationen seit 12.11.2015, dem ein mit diesem leider nicht kompatiblen System mit 1.000 Fahrrädern in 65 Stationen in Downtown Los Angeles am 7.7.2016 folgte. Kompatibilität und weiterer Ausbau werden versprochen.

Interessant für Luxemburg ist, daß da das ehrenwerte Publikum ausdrücklich darauf hingewiesen wird, mit den Fahrrädern auf der Straße und nie auf den Bürgersteigen zu fahren: »Never ride on Santa Monica sidewalks« oder freundlicher formuliert in Downtown: »We strongly encourage riding on the street to be courteous to pedestrians on sidewalk. Remember even if there is no bike lane, every lane is a bike lane.« Bleibt’s also weg von den Bürgersteigen und denkt daran, daß wenn es keine Fahrradspur gibt, jede Fahrspur eine Fahrradspur ist! Und das in einer als autogerecht verrufenen Stadt, die jetzt Reklame damit macht, daß man sich die lästige Parkplatzsuche erspart, und gleichzeitig etwas für seine Gesundheit tut, indem auf das Fahrrad zurückgegriffen wird. Daran sollte sich Luxemburg ein Beispiel nehmen, nicht an der Tram.

Schließlich beweist die Luxtram SA nicht nur mit dem Wegknabbern von Platz am Glacis, sondern auch mit den technisch kürzest möglichen Kurvenradien, die jede Tram zur Schnecke machen, daß tatsächlich auf den alten Festungsfelsen kein Platz für so einen Platzfresser verfügbar ist.

L’UE apporte son soutien au Portugal

communiqué par la Commissin Européenne

Déclaration de la Commissaire Creţu sur les incendies de forêt au Portugal

«La tragédie des récents incendies de forêt au Portugal a montré combien la solidarité de l’Union européenne (UE) est importante dans ces périodes difficiles.

Comme l’a déclaré mon collègue Christos Stylianides, Commissaire chargé de l’aide humanitaire et de la gestion des crises, la situation au Portugal est une priorité absolue pour l’UE. À la suite de la demande des autorités portugaises, l’UE a immédiatement mobilisé une assistance bénévole par l’intermédiaire du mécanisme européen de protection civile pour soutenir les efforts nationaux durant la crise.

Aujourd’hui, le peuple portugais doit faire face à un constat: un grand nombre de maisons, de bâtiments publics et d’infrastructures ont été dévastés. Cette fois encore, l’Union européenne est disposée à apporter son aide, afin que nous puissions commencer la reconstruction, ensemble. 

Les autorités portugaises peuvent introduire une demande d’aide financière au titre du Fonds de solidarité de l’UE. En cas de catastrophes naturelles, où que ce soit en Europe, le Fonds de solidarité de l’UE peut intervenir pour aider les communautés à se relever. Lorsque le montant des dommages occasionnés par une catastrophe dépasse un certain seuil, le Fonds peut contribuer à couvrir les coûts des services de secours et des opérations de nettoyage, à assurer la protection du patrimoine culturel et la remise en état des infrastructures et des services.

La Commission est disposée à apporter son aide à chaque étape de la procédure de demande. De plus, le Fonds de solidarité de l’Union européenne a fait l’objet d’une réforme en 2014 afin de simplifier la procédure de demande d’aide et permettre à l’UE de mettre des fonds à disposition plus rapidement, en versant une avance.

Une catastrophe peut nous surprendre à tout moment. Nous ne pouvons rien faire pour empêcher cette éventualité. Mais nous pouvons nous y préparer afin d’en atténuer les effets, d’en réduire les dommages et, surtout, de sauver des vies et de préserver la santé de nos citoyens. Les Fonds structurels et d’investissement européens (Fonds ESI) soutiennent les mesures destinées à prévenir les risques et à s’adapter aux changements climatiques dans l’ensemble de l’UE. Le cas échéant, il serait possible de modifier des programmes relevant des Fonds ESI pour répondre à de nouvelles priorités.»

Contexte

Le Fonds de solidarité de l’UE a vu le jour à la suite des graves inondations qui ont touché l’Europe centrale au cours de l’été 2002. Il complète les dépenses publiques consenties par les États membres pour financer les actions de secours de première nécessité mises en place par les autorités.

Le Portugal a déjà bénéficié à deux reprises du Fonds de solidarité de l’UE, depuis sa création en 2002: en juillet 2003, à la suite d’incendies de forêt et, en février 2010, à la suite des inondations et des glissements de terrain qui ont touché Madère. Au total, près de 80 millions € ont été dégagés en faveur du Portugal au titre du Fonds de solidarité de l’Union européenne.

La contribution financière du Fonds peut être accordée à la demande des autorités nationales et à condition que les dommages causés par la catastrophe dépassent un certain seuil, déterminé pour chaque État membre et chaque région. De plus amples informations sont disponibles dans le règlement relatif au Fonds de solidarité de l’Union européenne et sur le site Internet Inforegio.

Êzîdische Frauen in Straßburg im Hungerstreik

von Peskevin Yilmaz Pesketin
Êzîden für die Freiheit von Abdullah Öcalan und den Frieden in Kurdistan im Unbefristeten Hungerstreik

Ab dem 23.08.16 tritt eine Gruppe von, in Europa lebenden, Êzîden in Straßburg- Frankreich in den Hungerstreik. Hintergrund dessen ist die seit April 2015 bestehende Totalisolation des kurdischen Repräsentanten Abdullah Öcalan durch die türkische Regierung.

Herr Abdullah Öcalan vertritt die politischen Interessen von Millionen Menschen aus Kurdistan und der Türkei. Insbesondere die Stärkung der Rechte von religiösen und kulturellen Minderheiten, aber auch die Geschlechtergerechtigkeit stehen im Mittelpunkt seiner Philosophie.

Somit haben auch wir Êzîden als religiöse Minderheit aus Kurdistan durch Herrn Abdullah Öcalan als eine besonders schutzbedürftige Gruppe seit Jahrzehnten große Anerkennung unter den Menschen in Kurdistan genossen. Während wir laut der türkischen Verfassung nicht einmal existieren.

Als êzîdische Frauen haben wir nach dem Genozid vom 3.8.2016 in Sengal/Nordirak uns mit der Philosophie Abdullah Öcalans, beruhend auf der Frauenbefreiung, das erste Mal in unserer Geschichte als Schlußfolgerung aus den nunmehr 74 Genoziden an unserer Religionsgemeinschaft angefangen uns selbst zu organisieren. Die dahinter stehende Philosophie von Abdullah Öcalan zeigt, dass Selbstorganisierung nicht nur gegen die zunehmenden äußeren Angriffe schützt, sondern zugleich auch ein Mittel ist, sich gegen die patriarchalen Strukturen innerhalb der eigenen Gesellschaft zu wehren und somit eine frauenbefreite und demokratische Gesellschaft aufgebaut werden kann. Rojava und Sengal sind ein Beispiel hierfür.

Herr Abdullah Öcalan befindet sich seit nunmehr über 16 Jahren auf der Gefängnisinsel Imrali in der Türkei im Gefängnis. Er hatte kein faires Verfahren. Der politischer Repräsentant kann sich seit dem 27. Juli 2011 bis heute nicht mit seinen Anwält_innen, seit dem 6. Oktober 2014 nicht mit seiner Familie und seit dem 5. April 2015 ebenso nicht mehr mit der Verhandlungsdelegation der HDP (die Demokratische Partei der Völker) treffen.

Als Dachverband des Êzîdischen Frauenrats e.V. dulden wir die Gefangenschaft Abdullah Öcalans und somit die im Widerspruch zur Rechtsstaatlichkeit stehenden Maßnahmen durch die türkische Justiz und türkische Regierung gegen ihn, wie die Totalisolation nicht.

Die Öffentlichkeit hat keinerlei Informationen hinsichtlich seines Zustandes. Es wird sogar vermutet, dass ihm möglicherweise was in der Nacht des Militärputsches in der Türkei vom 15.07.2016 zugefügt sein könnte. Es bedarf Klarheit über seine Situation.

Wir rufen daher alle Menschenrechtsorganisationen, die Frauen und die gesamte Weltöffentlichkeit dazu auf, sich den Forderungen der Hungerstreikenden für den Erhalt der Menschlichkeit einzusetzen.

Solidarisieren Sie sich mit den Hungerstreikenden in Straßburg und setzen Sie mit ihrer Solidarität ein Zeichen für den Frieden im Mittleren Osten und weltweit. Die Freiheit Abdullah Öcalans wird nämlich den Frieden im Mittleren Osten sichern.

Nähere Informationen: ezidischer-frauenrat@web.de

Sarkozy: son bouquin, sa politique…

de Anne Schmitt

Tout pour la France – Nicolas Sarkozy candidat président

Si tous l’attendaient, maintenant c’est officiel: Nicolas Sarkozy se remet au goût du jour et confirme sa candidature à la présidence de la France. Avec un François Hollande au plus bas des résultats de sondage jamais atteints par un président, Sarkozy a toutes ces chances…

« J’ai décidé d’être candidat à l’élection présidentielle de 2017. La France exige qu’on lui donne tout. J’ai senti que j’avais la force pour mener ce combat à un moment de notre histoire si tourmentée. Les cinq années qui viennent seront celles de tous les dangers mais aussi de toutes les espérances. Au fond nous avons cinq grands défis à affronter. Le premier, celui de la vérité. A-t-on une chance raisonnable d’être élu en assumant de dire tout avant l’élection pour être certain de tout faire après ? Celui de l’autorité. Peut-elle exister dans une société dans laquelle la loi de la République ne s’applique plus dans de nombreux quartiers, où l’autorité du maître à l’école n’a jamais été autant remise en cause, où des minorités gagnent leur chantage contre le pouvoir en place, où l’Etat s’affaiblit jour après jour ? Celui de l’identité. Comment faire de l'identité de la France notre premier combat pour défendre notre mode de vie et sans jamais avoir la tentation de nous couper du reste du monde ? Celui de la compétitivité. Comment restaurer les marges de manœuvre indispensables pour affronter la compétition mondiale afin que la France redevienne une puissance économique ? Et, enfin, celui de la liberté. Comment faire de la liberté un atout pour rétablir la confiance et l'espoir dans l'avenir. Ce livre est le point de départ. Face à tant de défiance à l'égard de la parole publique, je veux convaincre les Français que le débat de la campagne doit s'intégrer à part entière au mandat présidentiel. C’est seulement en disant tout avant, que nous aurons la légitimité pour tout faire après. Rien ne sera possible sans cette exigence de clarté. » Nicolas Sarkozy
« J’ai décidé d’être candidat à l’élection présidentielle de 2017. La France exige qu’on lui donne tout. J’ai senti que j’avais la force pour mener ce combat à un moment de notre histoire si tourmentée.
Les cinq années qui viennent seront celles de tous les dangers mais aussi de toutes les espérances. Au fond nous avons cinq grands défis à affronter. Le premier, celui de la vérité. A-t-on une chance raisonnable d’être élu en assumant de dire tout avant l’élection pour être certain de tout faire après ? Celui de l’autorité. Peut-elle exister dans une société dans laquelle la loi de la République ne s’applique plus dans de nombreux quartiers, où l’autorité du maître à l’école n’a jamais été autant remise en cause, où des minorités gagnent leur chantage contre le pouvoir en place, où l’Etat s’affaiblit jour après jour ? Celui de l’identité. Comment faire de l’identité de la France notre premier combat pour défendre notre mode de vie et sans jamais avoir la tentation de nous couper du reste du monde ? Celui de la compétitivité. Comment restaurer les marges de manœuvre indispensables pour affronter la compétition mondiale afin que la France redevienne une puissance économique ? Et, enfin, celui de la liberté. Comment faire de la liberté un atout pour rétablir la confiance et l’espoir dans l’avenir.
Ce livre est le point de départ. Face à tant de défiance à l’égard de la parole publique, je veux convaincre les Français que le débat de la campagne doit s’intégrer à part entière au mandat présidentiel. C’est seulement en disant tout avant, que nous aurons la légitimité pour tout faire après. Rien ne sera possible sans cette exigence de clarté. »
Nicolas Sarkozy

Le petit „nerveux“ qui en 2012 affirmait que si il perdait contre Hollande, il tournerait la page politique et se chercherait une „autre“ occupation, mais ce ne fut que de courte durée. Deux ans après la „défaite“ il s’empare de la direction de l’UMP, son parti. Certainement dans un souci de mieux pouvoir s’affirmer, il en changera le nom et l’UMP devient „Les républicains“. Il remaniera le parti selon ses convictions et ambitions.

Toutefois, les souhaits de Sarkozy ne font pas loi et il reste encore de serieux obstacles a franchir. A citer les nombreuses „affaires“, dont une est encore sujete à „investigation“ de la part de la justice. Reste encore son concurrent principal Alain Juppé, bien placé pour les préliminaires du camp conservateur. Au niveau national, il est vrai que Juppé est de loin préféré à Sarkozy. Et pourtant le petit Nicolas à l’applomb nécessaire pour se profiler. Il ne prétend à rien d’autre qu’un renouvellement profond, pour son parti et son pays.

Se positionner à droite du Front National

Au renouvellement il faut une toute nouvelle politique. Une politique de droite, bien entendu. Mais une politique de droite radicale, de celles qui feront du FN des envieux. Son crédo: la guerre contre le terrorisme. Sarkozy le dit ainsi: „Sept attentats ont eu lieu après Charlie hebdo, j’étais président, je sais qu’une protection à 100% n’existe pas, mais il nous faut constater: La guerre est totale, nous devons changer certains de nos principes, nous ne pouvons nous permettre de reculer.“

Il ne laisse pas la place au doute. Avec ses idées, sa vue et son ambition politique, Sarkozy a bel et bien l’intention de prendre les devants sur le FN. Moins populiste parceque meilleur locuteur, il veut l’électeur indécis chez les citoyens nationalistes et autres radicaux de droite.

Sarkozy… une carrière

- 1983 Nicolas Sarkozy devient à 28 ans Maire de la banlieue „chic“ Neuilly-sur-Seine.

- 1988 il entre comme député à l'assemblée nationale. Un grand premier pas est franchi.

- 1993, Nicolas est promu ministre du budget.

- 2002: Sarkozy est promu ministre de l'intérieur sous Jacques Chirac. S'en suit la „valse“ des postes. D'abord ministre de l'économie, puis ministre des finances et à nouveau ministre de l'intérieur.

- 2007: Candidat à la présidence du parti conservateur UMP, Nicolas Sarkozy remporte les présidentielles contre la candidate socialiste Ségolène Royal.

- 2012: Au présidentielles il sera battu par le candidat socialiste François Hollande et se retire momentanément de la scène politique.

- 2014: Retour avec fracas dans le monde politique. Sarkozy reprend les rennes de l'UMP qu'il renommera „Les républicains“

- 2016: Le 22 août Nicolas Sarkozy déclare sa candidature à la présidence et présente son enième livre, intitulé cette fois: „Tout pour la France“ (éditions PLON)

La Turquie rappele son ambassadeur d’Autriche

Les tensions entre les gouvernements Turque et Autrichien vont bon train. Aux dernières nouvelles Ankara aurait retiré l’ambassadeur de Vienne. Les raisons invoquées pour ce geste seraient la „une“ dans un tabloïde local et une manifestation pro-kurde dans la capitale autrichienne.

Le parquet glissant de la diplomatie…

Après une dispute concernant un „gros titre“ sur les écrans de l’aéroport de Vienne, la Turquie avait dans un premier temps convoqué le chargé d’affaires autrichien. Maintenant c’est l’ambassadeur qui doit rentrer à Ankara pour des consultations portant sur l’état des relations entre les deux pays. Une décision prise par le ministre des affaires étrangères Mevlüt Cavusoglu. Ce dernier reproche à l’Autriche de soutenir le parti travailliste kurde PKK.

Dans un entretien accordé à l’agence APA, le porte-parole du ministère des affaires étrangères, Thomas Schnöll confirme la convocation de l’ambassadeur d’Autriche. Sans pour autant confirmer, l’élement de discorde serait bien la manifestation kurde du samedi 20 août. Une manifestation contre les violations des droits de l’homme et l’isolation de Abdullah Öcalan.

La nouvelle „une“ du tabloïde „Kronenzeitung“ ce 23 août. Provocation ou journalisme?
La nouvelle „une“ du tabloïde „Kronenzeitung“ ce 23 août. Provocation ou journalisme?

Auparavant le ministère des affaires étrangères avait déjà convoqué le chargé d’affaires Autrichien pour une affaire de „une“ dans le tabloïde „Kronenzeitung“ qui avait été affiché sur les écrans de l’aéroport de Vienne. Le titre du tabloïde affirmant que la Turquie permet des relations sexuelles avec des mineurs de moins de 15 ans. Un diplomate turque s’en offusque, voulant croire que cette image est tendancieuse et fausse.

Une cour constitutionelle „libertaire“

Le ministère des affaires étrangères autrichien avait pris la „réclamation“ en considération, mais faisait référence à la liberté de la presse. En cela il est important de remarquer que l’information relayée par le tabloïde se rapportait à un jugement émis par la cour constitutionelle turque.

Cette dernière avait en juillet, révoqué un passage portant sur la majorité matrimoniale dans le code pénal. L’article de loi prévoyait jusqu’alors qu’une relation sexuelle avec un mineur de moins de 15 ans, devait être considéré comme un acte d’abus sexuel. De nombreuses organisations civiles avaient alors vivement critiqué la decision.

Pas d’atomes crochus entre Vienne et Ankara

Retenons encore que les relations diplomatiques entre Vienne et Ankara sont plus que tendues depuis le coup d’Etat manqué de la mi-juillet. Ainsi Ankara reproche ouvertement à l’Autriche d’afficher un racisme radical, après l’appel du chancelier autrichien, Christian Kern, d’avorter les négociations sur l’adhésion de la Turquie au sein de l’UE. Le ministre de la défence autrichien, Hans-Peter Doskozil, avait été a comparer la Turquie avec une dictature.

Prise de „bec“ avec la Suéde

En ce qui concerne la décision de la cour constitutionelle turque, il est nécessaire de rappeler que bien avant la „une“ du tabloïde autrichien, c’était la ministre des affaires étrangères suédoise, Margot Wallström qui avait ouvertement critiqué la Turquie sur „Twitter“. A la télévision elle s’était ainsi exprimée: „Je ne suis pas mal informée et j’ai donc correctement commenté le jugement. Je ne suis d’ailleurs pas la seule qui considère comme dangereux une telle décision.“

La socio-démocrate Margot Wallström, ministre des affaires étrangères s'exprime à la télévision suédoise sur son „tweet“
La socio-démocrate Margot Wallström, ministre des affaires étrangères, s’exprime à la télévision suédoise sur son „tweet“

La cour constitutionelle turque, de par son jugement, a réévalué l’état d’abus sexuel sur mineurs, considérant que des enfants âgés de 12 à 15 ans seraient à même de pouvoir évaluer le sens de l’acte sexuel. Ceci devrait entrer en considération dès 2018, ce qui serait un passus lourd de conséquences pour toute affaire pénale. En pratique, cette décision vise a revoir à la baisse les peines encourues pour abus sexuel sur mineurs âgés de 12 à 15 ans.

Dans ce cas aussi, l’ambassadeur suédois, puis sa représentante ont été convoqués par le ministère des affaires étrangères. Si le gouvernement suédois a pris connaissance de la position turque, il n’en reste pas moins que Margot Wallström persiste. Comme le premier ministre, Stefan Löfven, de même que les partenaires de coalition du parti écolo, mais aussi l’opposition libérale, soutiennent la position de la misnistre socio-démocrate, les relations entre la Suéde et la Turquie sont loin d’un apaisement.

La porte-parole libérale pour la politique extérieure, Birgitta Ohlsson, souligne: „C’est une bonne chose qu’elle (Margot Wallström) se soit clairement exprimée que nous défendons les droits des enfants!“ De nombreux pays se sont exprimés de la sorte et avaient sévèrement critiqué cette loi „sexe“. Il n’y avait donc aucune raison pour les membres du gouvernement suédois de s’imposer une censure.

Mehr sanfte Mobilität, schön und gut, aber:

aus der Zeitung vum Lëtzebuerger Vollék
von Jean-Marie Jacoby

Das wird nur was mit einem großen Befreiungsschlag

Es wird keinen Sprung geben bei der Zahl Wege, die zu Fuß und mit dem Fahrrad – die berühmte sanfte Mobilität – erledigt werden, wenn’s mit dem »Klein-Klein« weitergeht: hier ein klein wenig mehr Radweg, da die Öffnung eines Fußweges, der Umwege erspart. Es braucht für wirkliche Ergebnisse etwas, das unübersehbar vieles besser und leichter macht.

Der nötige große Befreiungsschlag ist nun mal nicht machbar mit einer Umsetzung der Radwegverbindungen von Ort zu Ort und von (vielfach leider nur touristischer) Fahrradroute zur nächsten. Diese wurden seinerzeit auch nicht als direkte Verbindungen angelegt, sondern es wurde nach landschaftlicher Schönheit, Aussichtspunkten und Ähnlichem geschaut. Umwege sind da einstweilen nicht die Ausnahme, sondern die Regel: das macht’s aber für den Alltag unattraktiv. Würde das großflächig innerhalb eines Jahres ausgebessert, wäre das etwas, das als Befreiungsschlag durchgehen kann.

Kommt es dazu, könnte das Fahrrad durchaus eine Alternative sein bei Wegen bis zu 20 km, wo es heute praktisch nur mit dem Auto geht, da mit Bus und Zug unmögliche Unwege einen Haufen Zeit kosten. Ein Beispiel: versuchen Sie doch mal von Leudelingen in die Aktivitätszone Krakelshaff hinter Bettemburg zu kommen. Auf direktem Weg ist das wirklich keine Weltreise, mit Öffis geht’s aber nur über die Hauptstadt – und Bus fährt in diese Aktivitätszone gar keiner: letzter Halt Märchenpark! Es wäre natürlich möglich, eine Bedarfshaltestelle zumindest direkt an der Zufahrt einzurichten, aber das ist für unser Beispiel auch nicht die Lösung. Und es findet sich sicher wer, um zu erklären, da gäbe es keinen Bedarf, weil dahin eh alle mit dem Auto kommen. Klar doch, wenn’s anders gar nicht geht! Genau wegen solcher Denkverbote wird anderes Verhalten in Sachen Mobilität im Keim erstickt.

Ein durchgehender Fahrradweg, der kein Fahren auf der Landstraße nötig macht (das ist außerorts ganz besonders im Dunkeln nicht ungefährlich, so lange derart wenig Fahrräder auf Landstraßen unterwegs sind und Autofahrer daher auch nicht mit ihrem Auftauchen rechnen) gibt es heute keinen.

Es gibt noch viele vergleichbare Beispiele – schauen Sie sich einfach mal in ihrer direkten Umgebung um, sie fallen sofort auf. Das Fahrradfahren könnte da über Land wirklich attraktiv werden – aber es braucht dafür zuerst die Infrastruktur. Andersrum funktioniert das nur für die wirklich Überzeugten, die an einer Hand abgezählt werden können.

Auf Massentauglichkeit achten!

Wobei: das was gemacht wird, muß auch noch funktionieren, wenn mehr als ein paar einzelne das Angebot nutzen. Es ist schon viel zu viel an viel zu vielen Orten als Radweg ausgewiesen worden, was nur funktiioniert, so lange es kaum genutzt wird. Das gilt für praktisch alles, was am Bürgersteig stattfindet – mit und ohne Strich am Boden. Sobald da wirklich viele Fahrräder auftauchen, funktioniert da gar nichts mehr.

Wobei der Fahrradweg am Bürgersteig neben den dabei nicht vermeidbaren Konflikten mit Fußgängern und Kinderwägen noch eine weit größere Gefahr an jeder Kreuzung mit sich bringen: da Radfahrende am Bürgersteig dem Gesichtsfeld der Autofahrer entzogen sind, was noch verschlimmert wird durch neben dem Bürgersteig abgestellte Fahrzeuge, rechnet kein Autofahrer beim Abbiegen in eine Seitenstraße damit, daß da nicht nur gemütliche Fußgänger zu erwarten sind, sondern auch wesentlich schnellere Fahrräder, die nicht von jetzt auf gleich stehen bleiben können.

Wer viel Fahrradverkehr erreichen will, muß auch was bei Stellplätzen querbeet vorsehen. So lange nur wenige am Weg sind, braucht es davon praktisch gar nichts: da findet sich überall ein Gartengitter, ein Laternenpfahl oder ein Verkehrszeichen, um ein Fahrrad anzuketten. Das läuft nicht mehr, wenn Hunderte fahren! Andersrum: wer soll der Politik abnehmen, daß ihr Ziel viel Fahrradverkehr ist, wenn es am Hauptbahnhof Luxemburg nicht einmal 100 Stellplätze gibt?

Ein massentauglicher Fahrrad-Abstellplatz gegenüber dem Innsbrucker Hauptbahnhof, den es vor zwei Jahren noch gar nicht gab. Und wo stellen wir sowas in Luxemburg hin?
Ein massentauglicher Fahrrad-Abstellplatz gegenüber dem Innsbrucker Hauptbahnhof, den es vor zwei Jahren noch gar nicht gab. Und wo stellen wir sowas in Luxemburg hin?

Schueberfouer: D’Forainen hun d’Wuert

vum Patrick Kleeblatt

Traditiounsgemäss huet de President vum Verband vun de Forainen (AECF) och dëst Joer nees d’Presse invitéiert fir op muenches anzegôen, wât bei der Masse vun Informatiounen, déi ulësslech der Pressekonferenz virun der Ouverture, gären ze kuerz kënnt.

De Roger Pelzer huet dann och seng Konferenz mat der Iwerréechung vun diversen Don’en un déi concernéiert Associatiounen ugefângen. 10.000€ hun MSF (Médecins Sans Frontières) an „Îles aux Clowns“ iwerréecht kritt. 3.500€ sinn un d’Roud Kräiz gaangen an nach emol 1.200€ un d’Associatioun „Een Häerz fir Kriibskrank Kanner“.

Mat hîren Don'en weisen d'Forainen och dat sozial Verantwortung hinnen wichteg ass.
Mat hîren Don’en weisen d’Forainen och dat sozial Verantwortung hinnen wichteg ass.
Nach net de groussen Undrang
De President vun der AECF, Roger Pelzer, am Interview mat de Kollégen vun der RTBF
De President vun der AECF, Roger Pelzer, am Interview mat de Kollégen vun der RTBF

An sengem Réckbléck op den éischte Weekend, huet de Roger Pelzer misse feststellen dat wuel um Freideg déi erwâarten Visiteuren sech op der Fouerplatz afonnt haaten. Leider wor en et der op ee Samsdeg an um Sonndeg zolid manner wéi am leschte Joer. Dat erkläert sech engersäits duerch de Fait datt d’Schueberfouer dëst Joer schons mëtt August seng Dieren opgeméet huet an esou muench Interesséierten nach séng verdingten Vakanz genéisst.

Ânersäits huet et sech erginn datt zäitgläich bei eise Nôperen d’Mirabellen Fest ugefaangen huet. D’Forainen bleiwen awer zouversichtlech datt sech dat ganzt an den nächsten Déeg wäert verdéelen. Wat déi puer Wolléken iwert der Staad ugéet, sou huet den Roger Pelzer mat déenen kée Problem. Wiederméisseg wier alles an der Réi. „Net ze waarm an net ze kaal, fir eis sinn dat gudd Konditiounen“ soot de President an huet awer dorops higewîsen dat et am Lâaf vun der Woch nach vill sonneg Momenter wäert ginn.

Hien huet dann ôofschléissend nach op déi wichteg Datumer vun dëser 676er Editioun higewîsen:

- Dënsdeg 23.August: ab 17 Auer ass Buergermeeschterdaag. Déi Dammen an Hären aus 28 Gemengen servéieren wéi gewinnt an de sëlleche Restauranten vun der Schueberfouer. Erschreckt also net wann op eemol ee Buergermeeschter oder eng Buergemeeschtech op ärem Dech d'Bestellung ophëllt an ierch se och bréngt.

- Mëttwoch 24.August: den ganzen Daag ass „Familjendaag“. Do ginn wéi gewinnt d'Präiser vun den Attraktiounen eppes reduzéiert. Et soll jo ëmmerhin jidderéen vun der Fouer profitéieren dierfen.

- Donnegdeg 25.August: ab 17 Auer Kiniginnendaag. Och dat ée Rendez-vous déen Traditioun huet. D'Lëtzebuerger Wäinkiniginnen besichen d'Schueberfouer an kommen och wuel net mat eidelen Hänn.

- Dënsdeg 30.August: Daag vun der Solidaritéit

- Freideg 2.September: um 11 Auer ass d'Mass vun de Forainen an der Kapell um Glacis

- Sonndeg 4.September: Fouersonndeg

- Mëttwoch 7.September: um leschten Fouerdaag ass vun 11 bis 20 Auer alles zum halwen Präis. Net ze verpassen um 22 Auer d'Fréedefeier op der Bréck „Groussherzogin Charlotte“

Fir Nuetseilen hei nach d'Datumer vun de „Fräi Nuechten“: 26 & 27.August – 2 & 3.September
2017 ass manner Platz

De Schäffen vun der Staad, de Patrick Goldschmit, huet sëngersäits missen dorops hiweisen datt et 2017 ongeféier 4.000 m² manner Fläch fir d’Schueberfouer wäert zu Verfügung stoen. Dat ass dem Tram geschëllt, déen jo ee gudde Baatz vun der Allée Scheffer an usproch hëllt. Hien ass awer zouversiichtlech datt mat enger intelligenter Opdéelung villes wäert ze retten sinn. Trotzdéem wäerten déi eng oder âner Attraktioun, mée sëcherlech och ee puer Restauranten „verluer“ goen.

Gefrôt ginn op éen net éventuell kéint dat aalt Gebéi (den Centre des Langues) um Enn vun der Fouerplatz einfach dem Buedem gläich maachen an esou déi verlueren Platz nées zeréckgewannen, huet den Patrick Goldschmit missen dorops hiweisen, datt dëst Gebei net der Staad Lëtzebuerg, mée dem Staat gehéiert. Hien wëll dës Propose awer der Buergermeeschtesch weiderginn.

Déi gudd Séil vun der Schueberfouer: de Marc Weydert. Zolid Nerven an Gedold sinn op sénger Platz déi gréissten Atouten.
Déi gudd Séil vun der Schueberfouer: de Marc Weydert. Zolid Nerven an Gedold sinn op sénger Platz déi gréissten Atouten.

Fir de Marc Weydert géet et am Moment drëms dës Editioun proper iwert d’Bühn ze kréien. Hien wées natiirlech och dat et all 5 bis 6 Joer wéinst dem Datum eppes méi Lues ugéet. Dat ass awer gewosst. Natiirlech wéinst de Congéen, mée och déels der Tatsaach geschold datt et nach keng Paie ginn huet, sinn am Moment d’Attaraktiounen an d’Restauranten net wierklech ausgelaascht.

D’Wiederkonditiounen maachen dem Chef vum „Service Foires et Marchés“ allerdéngs kéen Kappzerbrieches. Sou laang wéi et dreschen bleiwt, dierf et och déi eng oder âner Wollék um Himmel ginn. Vill méi ass et wichteg ze ernimmen datt alles ronderëm d’Sëcherhéet gemach ginn ass wat noutwënneg ass. D’Spiller sinn kontrolléiert, d’Securité Alimentaire këmmert sech datt an de Restauranten an sonsteg Fudderkrëppen alles seng Uerdnung huet an d’Police passt op datt d’Briganden kée Schued urîichten.

Les sbires d’Erdogan en Allemagne

Des menaces concrétes?

Selon des parlementaires allemands, le MIT (Millî İstihbarat Teşkilati – Organisation nationale du renseignement de la Turquie) serait très actif, avec près de six mille informateurs agissant sur le territoire. La commission de contróle du „Bundestag“ (Parlement) réclame des informations du gouvernement.

milli-istihbarat-teskilati

Le député écolo Hans-Christian Ströbele est décidé a mettre le sujet à l’ordre du jour dès la reprise des activités du parlement. „Il ya une activité secrète impressionante de la part du MIT. L’Office fédéral de protection de la constitution, les services de reseignements (BND) et la police doivent d’uregence revoir leurs procédure de coopération avec l’Etat Turque, sans quoi ils courent le risque d’être complices dès lors que les agents du MIT commettent des crimes.“ s’exprimait Hans-Christian Ströbele dans une interview avec le journal „Welt am Sonntag“.

Le président de la commission de contrôle, Clemens Binninger (parti conservateur bavarois – CDU) semble partager ces craintes. „Les événements récents en Turquie ont non seulement un impact sur la situation sécuritaire, mais nous obligent a revoir la coopération des services de renseignements.

D’après un expert des „Services Secrets“ les activités du MIT en Allemagne ont pris une envergure importante. Ainsi le MIT disposerait, hormis les „agents professionels“ d’un immense réseau d’informateurs. Ils seraient 6.000, selon l’expert, soit 1 rapporteur pour 500 citoyens de souche turque.

„Il ne s’agit plus ici de recouvrir des informations, mais bien d’actions repressives à l’encontre de personnes.“ s’exprime l’expert Erich Schmidt-Eenboom. La densité de surveillance mise en place serait, toujours selon l’expert, bien plus importante que celle mise en place par la „Stasi“ (service de renseignement de l’ancienne DDR).

Au sein du gouvernement il y a discorde quand au support accordé aux islamistes de la région. Le Secrétaire d’Etat parlementaire Ole Schröder (CDU) s’accorde avec l’évaluation du ministère de l’intérieur, selon laquelle le Turquie serait une plate-forme actioniste pour des groupements islamistes et terroristes.

Les recherches des journalistes du „Welt am Sonntag“ seraient à même de confirmer cette thése. Selon eux, le gouvernement allemand aurait des informations qui confirment une aide active aux différentes fractions terroristes de la part du régime d’Ankara. Pour Schröder, ce constat réclame des conséquences claires et rapides. Pourtant le Secrétaire d’Etat veut que soit maintenu le pacte UE-Turquie, car il est est le garant de la maîtrise du flux migratoire des réfugiés.

Les socialistes (SPD) eux, reprochent au ministère de l’intérieur de faire usage de leur position critique envers la Turquie, à des fins électorales. Ainsi Niels Annen demande à la chancelière et au ministre des affaires étrangères d’entamer le dialogue avec Ankara. Dans l’état actuel il est pourtant permis de douter si ils peuvent encore avoir une influence sur les décisions prises par le régime de Recep Tayyip Erdogan.

Pour Omid Nouripour du parti écolo (Die Grünen) le gouvernement de coalition n’a pas de ligne commune à ce sujet. Le ministre de l’intérieur, Thomas de Maizière aurait ainsi le luxe de pouvoir se limiter à des commentaires publics. „De Maizière parle un langage clair, Steinmeier bafouille et Merkel garde le silence, comme toujours.“ dit Nouripour.

Einigen wir uns auf Landesplanung?

aus der Zeitung vom Lëtzebuerger Vollék
von Jean-Marie Jacoby

Lieber rein ins Chaos oder lieber raus?

In der Vorwoche haben wir erläutert, warum das Luxemburger Land ohne Landesplanung im Chaos endigt. Den Ernst der Lage haben in den Sektionen der bürgerlichen Einheitspartei allerdings erst die wenigsten begriffen: sie brauchen daher dringend Nachhilfe.

Da wir unter den gegebenen Verhältnissen des real existierenden Kapitalismus und den Vorschriften der EU keinen Betrieb davon abhalten können, sich in Luxemburg niederzulassen mit Arbeitsplätzen, die unseren Arbeitslosen nicht weiterhelfen, und die daher von Grenzgängern besetzt werden, werden wir dazu übergehen müssen, diese Betriebe zu zwingen, sich nahe der Grenzen niederzulassen, aber auf keinen Fall im Zentrum, wo schon viel zu viele Arbeitsplätze im Verhältnis zur Wohnbevölkerung sind. Und zwar vorzugsweise dort, wo leistungsfähige Straßen und Schienen ins Land kommen, also auch nicht in der »Nordstad«. Wobei an die nach all den Jahren, wo nichts weiterging, außer einigen Berufslokalpolitikern niemand mehr glaubt.

Keinen Verkehr mehr hinzu machen!

Grenznahe Ansiedlung neuer Betriebe ist die Grundvoraussetzung für alles andere: ohne dem ist nur eine Verschlechterung des bereits herrschenden Verkehrschaos möglich. Wobei nicht nur die Mittel, sondern auch der Platz für eine Lösung fehlen, wird das nicht durchgesetzt. Es ist auch nicht möglich, dem mit einem verstärkten Wachstum der Einwohnerzahl im Land zu begegnen, denn: um die aktuell 416.173 Arbeitsplätze im Land (davon 390.804 lohnabhängige) allein aus der Wohnbevölkerung zu besetzen, bräuchte es heute schon 1.040.433 Einwohner!

Kommt es dazu, haben wir zwar immer noch das Problem, wie wir diejenigen in Arbeit kriegen, die aktuell am »Arbeitsmarkt« nicht unterzubringen sind. Die KPL hat dazu in Richtung Gemüse- und Obstproduktion sowie Forstwirtschaft vielfältige Vorschläge beharrlich vorgetragen, die in Esch/Alzette und Differdingen teilweise umgesetzt wurden, aber generalisiert werden müssen. Das ist eine Aufgabe für die öffentliche Hand, weil es dem »freien Markt« nicht genug Profit abwirft!

Erst wenn zusätzliche Arbeitsplätze nicht mehr ins Landesinnere kommen, kann dort erfolgreich an einer Verbesserung der Verkehrslage gearbeitet werden: mit mehr und besseren Verbindungen im öffentlichen Nahverkehr (was ohne den direkten Eisenbahntunnel unter der Hauptstadt hindurch, wie auf www.busbunn.net ersichtlich, nicht gehen wird, aber bis dazu die Bereitschaft da ist, müssen erst noch die in die Hauptstadttram gesetzten Hoffnungen platzen) und mit mehr sanfter Mobilität.

Hier stehen auf einem der vielen Rad-Abstellplätze am Hauptbahnhof Innsbruck mehr als zehnmal so viele Fahrräder, wie am Hauptbahnhof Luxemburg, wo der Platz dafür erst bereitzustellen ist!
Hier stehen auf einem der vielen Rad-Abstellplätze am Hauptbahnhof Innsbruck mehr als zehnmal so viele Fahrräder, wie am Hauptbahnhof Luxemburg, wo der Platz dafür erst bereitzustellen ist!

Wobei das Ziel von 25% Wege, die mit Fahrrad und zu Fuß erledigt werden, wie es 2008 im sogenannten »Nationalen Aktionsplan zur sanften Mobilität« für 2020 proklamiert wurde, viel zu niedrig gegriffen ist: 40% sind nämlich mindestens nötig. Klar, daß es bis dahin noch ein weiter Weg ist, aber wenn das in Innsbruck heute schon Wirklichkeit ist, muß das auch in Luxemburg erreichbar sein.

Mit solchen Mini-Abstellplätzen – und das auch noch beschränkt auf 24 Stunden – ist nicht viel sanfte Mobilität zu machen!
Mit solchen Mini-Abstellplätzen – und das auch noch beschränkt auf 24 Stunden – ist nicht viel sanfte Mobilität zu machen!

Begleitend dazu wird es dann hilfreich sein überall dort die Zahl der Einwohner zu erhöhen, wo heute das Mißverhältnis zwischen ihr und jener der Arbeitsplätze am größten ist. Wie schon öfters dargelegt, braucht es 2,5 Einwohner, um einen Arbeitsplatz zu besetzen – in und um die Hauptstadt gibt es mehr Arbeitsplätze als Einwohner, woraus der viele Verkehr entsteht.

Wobei wir mit Sicherheit eines nicht mehr erreichen werden: daß Leute aus Mersch in die Hauptstadt täglich zu Fuß zur Arbeit kommen. Das gab’s tatsächlich noch vor dem Zweiten Weltkrieg, aber dahin führt kein Weg zurück. Daß eine solche Distanz mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, ist aber schon möglich, wenn zwar wohl nicht exakt da, wo das nur eine Viertelstunde mit dem Zug kostet. Aber anderswo kann das durchaus schneller gehen als mit Bus oder Auto! Dafür braucht es aber ganz sicher mindestens eine schnelle Umsetzung der Verbindungswege, die im Nationalen Radwegplan versprochen wurden – also kurz- und nicht mittel- und langfristig irgendwann.

Op der Schueberfouer ass eng méi lass…

vum Patrick Kleeblatt

Schons an der Mëttegstonn hun sech leschte Freideg, déi éischt Visiteuren op op de Wée gemeet Richtung Fouerplatz. Getraff gët sech traditiounsgerecht beim „Gringe Spill“, de Bofferdings-Stand direkt hannert der Hâaptentrée. An de Restauranten wor nach verhältnëessméisseg roueg, d’Fittebuden haaten awer méi zoulâaf, wat sëecherlech der kuerzer Mëttegpaus geschëllt as. Och déi éischt Pangescher a Gaufren hun muench Gourmang zefridde gestallt.

676è Schueberfouer Glacis Luxembourg- Limpertsberg 19 août 2016

Ab zwou Auer hun d’Attraktioune hîre Betriib opgeholl. D’Sonn wor allerdéngs gudd verstoppt hannert enger Wolléksdecken. Kée Grond sech vun engem éischten Bléck op d’Neiegkéeten ôofhâalen ze lôssen. Lues a lues huet sech de Glacis gefëllt, op de Kréimerchersstänn hun all déi wou eppes firzeféieren hunn sech mat leschte „Prouwen“ op den gewinnten Ustuerm firberéed.

"Trolls" eng flott Neiegkéet. Macht ierch äer Täsch aus enger bis zu 3 Meter laanger Tirett
“Tirolls” eng flott Neiegkéet. Macht ierch äer Täsch aus enger bis zu 3 Meter laanger Tirett

D’Schéissbuden an Lotteriesstänn woren am fréie Nomëtteg nach nët Bléckfang vun den éischten Fouergänger. Dat sollt sech dann awer no der offizieller Ouverture hueteg änneren. Dës Forainen kennen dat an hun et och lues ugoen gelôss.

Traditionell an beléiwt, d'Schéisbudd...
Traditionell an beléiwt, d’Schéisbudd…

Méi zoulâaf haaten d’Attraktioune fir Kanner. Mini-Achterbunn, Géeschterhaus an de neien „Crazy-Outback“ hun hier Klientel schnell fonnt. D’Begéeschterung huert sech dann och an de Gesîchter ôfliesen gelôss. D’Pappen an d’Mammen woren gudd beschäftegt wëll et koum een nach iwerall gudd bäi. Do gouf et kée Grond eng Paus ze maan an de Nowues huet entspriechend Gaas ginn.

676è Schueberfouer Glacis Luxembourg- Limpertsberg 19 août 2016Um 17 Auer dann awer wor et esouwäit. Ee Menschenoplâaf bei der Hâaptentrée huet et ugekëennegt. Nach brav op d’Buergermeeschteg gewâart an den offiziellen Déel konnt an ugrëff geholl ginn. De Marc Weydert haat kräempes all déi wichteg a manner wichteg „Honoratioren“ ze zortéieren. Ee sëlleche Fotografen stunge eng gedrongen beienéen fir nëemme näischt ze verpassen. An dunn endelech, huet d’Lydie Polfer d’Bändchen met der gëlle Scheier duerchgeschnidden.

Opmierksam vum Colette Flesch verfollegt. D'Buergerméeschteg, Lydie Polfer zelebréiert d'Ouverture vun der 676er Schueberfouer.
Opmierksam vum Colette Flesch verfollegt. D’Buergerméeschteg, Lydie Polfer zelebréiert d’Ouverture vun der 676er Schueberfouer.

Am Klang vum Hämmelsmarsch ass dunn den Tross vu Politiker, Reporteren an Delegatiounen iwert d’Fouerplatz gezunn. Déi méescht fir sech ze weisen, déi âner an der Hoffnung ee besonnescht Bild anzefänken. Natiirlech sinn och Attraktiounen ausprobéiert ginn an een Tour um Riiserad ass souwisou Pflicht. Den Eierentour gouf mat enger Rezeptioun an der Hâm ôfgeschloss.

676è Schueberfouer Glacis Luxembourg- Limpertsberg 19 août 2016Et gouf däischter an déi 676.Editoun vun der Schueberfouer wor lancéiert. Emmer méi Leit hun sech afonnt. Am Schäin vu de sëllege Luchten a siichtlech beandrockt hun sech d’Visiteuren duerch déi grousszügeg gestaaltet Gâssen hîre Wée vun Attraktioun zu Attraktioun gesicht.

676è Schueberfouer Glacis Luxembourg- Limpertsberg 19 août 2016Wien sech nach nët de Bauch vollgeschloen hât an och soss stramm Nerven huet, huet sech regelkonform duerchrësselen gelôss. Op éen sech wollt vu 85 Meter héischt „erôffâlen“, op engem Kättenkarrousell an dronkeneregender Vitess emol esou richteg de Wand duerch d’Hoer blôsen lôssen oder einfach nëmmen de klengen Adrenalinkick gesischt huet, alles wor méiglech.

676è Schueberfouer Glacis Luxembourg- Limpertsberg 19 août 2016Nierwt den Attraktiounen sinn natiirlech och déi sëllech Chaléten Treffpunkt fir alles wat a Feierlaun wor. Am „Stall“ ass musékalesches gebueden ginn, live awer am Play-Back. Eppes méi roueg wor et an de Restauranten. Do konnt beim gudde Maufel och geschnësst ginn. Bis zu spéider Stonn wor also richteg eng Lass. Hei nach eng Tuut Nugat matgeholl, do nach eng Glace genoss an firwaat och nët, zu gudder Lescht nach de leschte Patt geholl.

676è SchueberfouerGlacisLuxembourg- Limpertsberg19 août 2016