Im Grünen wohnen im Hochhaus

aus der ZEITUNG VUM LETZEBUERGER VOLLEK
von Jean-Marie Jacoby

Es geht wirklich:

Es mag für viele nicht vorstellbar sein, in einem Hochhaus mit 70 Stockwerken zu wohnen. Es müssen auch nicht unbedingt gleich so viele sein, damit ein Wohnen im Grünen möglich bleibt.

So stellt sich der brave Luxemburg abschreckendes Hochhaus-Wohnen vor. Aber das ist nur die Sicht von der großen Sammelstraße namens Schützenstraße aus. Das ganze Grün wie die Fuß- und Radwege dazwischen sind hier verborgen.
So stellt sich der brave Luxemburg abschreckendes Hochhaus-Wohnen vor. Aber das ist nur die Sicht von der großen Sammelstraße namens Schützenstraße aus. Das ganze Grün wie die Fuß- und Radwege dazwischen sind hier verborgen.

Sicher: früher war die Reihenhaussiedlung in nächster Nähe großer Industriebetriebe, ganz besonders bei der Stahlindustrie, aber auch in Wiltz oder Bonneweg, die Norm. Das galt eigentlich auch am Dorf, außer für Bauernhäuser mit Stall und Scheune, die einzeln standen. Dann kamen die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, und des Luxemburgers liebster Traum wurde der Bungalow mit 8 Meter Abstand zum nächsten – angeblich damit bei Bedarf schwere Baumaschinen noch durchkonnten hinters Haus. Mit dem Erdölschock und den steigenden Heizöl-Preisen wurde der Traum bereits teuer, bevor die Grundstückspreise anzogen.

Ein zwölfstöckiges Hochhaus mit gelber Fassade verschwindet regelrecht hinter den Bäumen: wer da aus dem Fenster blickt, sieht direkt auf sie, nicht auf das Nachbarhochhaus.
Ein zwölfstöckiges Hochhaus mit gelber Fassade verschwindet regelrecht hinter den Bäumen: wer da aus dem Fenster blickt, sieht direkt auf sie, nicht auf das Nachbarhochhaus.

Inzwischen ist der Mangel an Wohnungen im Land so groß und die Grundstückspreise so hoch, daß der Traum vom alleinstehenden Häuschen mit entsprechendem Bering drumherum für alle normale Lohnabhängige ausgetäumt ist weil unfinanzierbar. Auch das Reihenhaus wird für immer mehr Leute zu teuer – es geht also nur noch in Mehrfamilienhäusern, umso mehr viele Haushalte auch inzwischen zu klein für ein ganzes Haus sind. Es muß also anders gebaut werden.

Nicht nur Wege und Bäume gibt es da zwischen den Hochhäusern, sondern auch Wiesen und Spielplätze im geschützten Innenraum. Da ist gefahrloser Platz für Spaß und Spiel, selbst für Kleinkinder. Und das, obwohl die vielen Wohnhäuser nicht 70, sondern »nur« 11-19 Stockwerke hoch sind. Sie sind aber hoch genug, um Platz für Grün möglich zu machen!
Nicht nur Wege und Bäume gibt es da zwischen den Hochhäusern, sondern auch Wiesen und Spielplätze im geschützten Innenraum. Da ist gefahrloser Platz für Spaß und Spiel, selbst für Kleinkinder. Und das, obwohl die vielen Wohnhäuser nicht 70, sondern »nur« 11-19 Stockwerke hoch sind. Sie sind aber hoch genug, um Platz für Grün möglich zu machen!

Und es wird anders gebaut. Leider stehen wir dann vor erschreckenden Betonwüsten, wie in Schifflingen nördlich längs des Bahndamms, wovon wir gestern Bilder gebracht haben. Was da noch an Grün übrig bleibt sind kleinste Vorgärten und Mini-Parzellen im Erdgeschoß, kleinste Baumgefängnisse längs einiger Straßen und vor allem Wald am Hügel außerhalb der Ortschaft, der hoffentlich erhalten bleibt. Ach ja, und das Grün am Bahndamm, der aus Sicherheitsgründen unzugänglich ist.

Schönes Wohnen im Grünen sieht anders aus. Es ist aber nur zu kriegen, wenn höher gebaut wird: damit wird die Bodenversiegelung geringer und es bleibt Platz für Grün zwischen den Häusern. Daß das geht, zeigen unsere Bilder aus dem O-Dorf in Innsbruck, das für die zweite Winterolympiade 1976 vor immerhin 40 Jahren errichtet wurde. Der Vergleich sollte sicher machen!

Trier: Das Exhaus zieht ins Zentrum

Mitteilung der Stadt Trier

Neue Location im Palais Walderdorff

Der Gewölbekeller im Palais Walderdorff ist wieder geöffnet: Unter dem Namen „Ex-Rakete“ nutzt das Jugendzentrum Exhaus die seit zwei Jahren still gelegte Location als Ausweichstandort für Konzerte und Feten während der Umbauarbeiten am Stammgebäude in der Zurmaiener Straße.

Das Exhaus mit Leiter Hilger Hoffmann (M.) und das Rathaus, vertreten durch Bürgermeisterin Angelika Birk und Baudezernent Andreas Ludwig (r.), arbeiteten bei der Renovierung des Gewölbekellers im Palais Walderdorff eng zusammen.
Das Exhaus mit Leiter Hilger Hoffmann (M.) und das Rathaus, vertreten durch Bürgermeisterin Angelika Birk und Baudezernent Andreas Ludwig (r.), arbeiteten bei der Renovierung des Gewölbekellers im Palais Walderdorff eng zusammen.

„Wir können zur Zeit nur ein Viertel der Aktivitäten anbieten, die wir gerne anbieten würden“, schildert Exhaus-Chef Hilger Hoffmann die Situation, in die das Jugendzentrum seit dem letzten Jahr durch verschärfte Brandschutzauflagen geraten ist. Im Großen Exil und im Balkensaal musste die maximale Besucherzahl auf 100 begrenzt werden. Abhilfe ist aber in Sicht: Der Stadtrat hat für eine umfassende Sanierung des Gebäudes, mit der der Brandschutz, aber auch die Barrierefreiheit gewährleistet wird, 3,6 Millionen Euro bereitgestellt. Die Landesregierung fördert das Projekt mit Geldern aus dem Programm Soziale Stadt. Baubeginn ist spätestens Anfang 2017.

Für die Zwischenzeit bietet der zweigeschossige Keller im Palais Walderdorff eine zentral gelegene Alternative für Tanz- und Konzertveranstaltungen, wobei das Exhaus auf die Solidarität des Rathauses zählen kann: Die Stadt mietet die Räume von der Nikolaus-Koch-Stiftung und überlässt sie dem Jugendzentrum zu günstigen Konditionen.

„Trier kann zurecht stolz auf das Exhaus sein, das schon seit Generationen ein fester Begriff in der Jugend- und Sozialarbeit ist. Deshalb haben wir im Rathaus eine dezernatsübergreifende Task Force gebildet, um schnell zielgerichtete Lösungen zu finden“, betonte Bürgermeisterin Angelika Birk bei der Eröffnungsfeier. Die Nutzungsvereinbarung läuft zunächst über drei Jahre. „Wir waren lange auf der Suche nach einem geeigneten Ausweichstandort für jugendkulturelle Veranstaltungen, jetzt haben wir ihn gefunden“, ergänzte Hilger Hoffmann, der sich bei der Nikolaus-Koch-Stiftung und den beteiligten städtischen Dienststellen – Jugendamt, Gebäudewirtschaft und Amt für Bauen, Umwelt, Denkmalpflege – für die Unterstützung bedankte.

„Ex-Rakete“ bezieht sich auf den Namen „Grüne Rakete“, unter dem die Location zuletzt bekannt war. Deren Betreiber hatte die Räume jedoch in keinem guten Zustand hinterlassen. Auch bei der fälligen Renovierung engagierte sich die Stadt am Ende mit gut 70.000 Euro, wobei anfangs sogar 130.000 Euro veranschlagt worden waren. Neben einer Erneuerung der Sanitäranlagen schlug vor allem die Sanierung des historischen Deckengewölbes zu Buche, das unfachgemäß mit einer luftundurchlässigen Latexfarbe gestrichen worden war.

Nach der offiziellen Übergabe des Kellers an das Exhaus war die Jugend an der Reihe und übernahm mit der „Endless Summer Party“ die Regie. Am Wochenende folgten noch zwei weitere Hip Hop- und House-Feten. In der „Ex-Rakete“ soll ein spezielles Ü16-Partyformat entwickelt werden. Angesprochen sind damit die 16- bis 18-Jährigen: „Diese Altersgruppe ist immer etwas unter dem Radar und hat nur wenige Anlaufpunkte“, erklärt Hilger Hoffmann den Ansatz. Bei dem Programm kooperiert das Exhaus mit dem Jugendparlament, dem Treffpunkt am Weidengraben, dem BUND und Schmit-Z.

ADEM: Les montagnes russes de la crise…

par Anne Schmitt

Au jour de référence fixé pour le 31 juillet 2016, l’Administration de l’Emploi (ADEM) se devait de présenter les chiffres du „chômage“. Ceux-ci démontrent de façon explicite que la situation sur le marché du travail reste tendue. Avec 16.634 demandeurs inscrits le niveau d’avant-crise est loin d’être atteint. A noter que ces chiffres ne tiennent pas compte de ceux et celles qui sont actuellement dans une mesure d’emploi.

Le communiqué de presse se veut pourtant optmiste, considérant qu’une baisse de 902 unités, soit 5,1 %, par rapport à l’année précédente reste un „succès“. Au niveau national le taux de chômage – officiel – est donc de 6,4 %, soit 0,5 % en dessous du niveau de 2015. Si l’on se permet de considérer les chiffres antérieurs, il doit être permis de remarquer qu’en 2007, le moyenne des demandeurs d’emploi se chiffrait à 9.623 unités, soit un taux de 4,4 %.

Les „laissé-pour-compte“

Si il est admissible de considérer que les chiffres actuels ne donnent pas lieu au pessimisme, il doit être permis d’apprécier les chiffres portant sur ceux et celles qui ne font pas partie calcul du taux de chômage. Tels les 5.171 personnes placées dans une mesure de travail.

Ils ne sont donc pas ou plus „chômeur“ au même titre que ceux et celles chômeurs ayant rentré un certificat de maladie statuant une incapacité de travail de plus de sept jours, les femmes en „congé de maternité“ et ceux qui n’ont pas fait face aux obligations soumises par l’ADEM.

Ce serait pourtant un point d’honneur que pourrait s’attribuer l’ADEM, si elle prennait publiquement en considération ces personnnes. Mais peut-on afficher un nombre réel de chômeurs qui dépasserait les 24.000 unités? Pour l’ADEM, instrument politisé et géré par quelques nantis, la réponse est claire: NON!

Notons encore que pour ceux et celles repris dans les chiffres officiels, seuls 6.751 unités sont indemnisées à taux plein. Selon le communiqué de presse cela représente une baisse de 394 unités.

Un brin de statistique

Toujours selon le communiqué officiel de l’ADEM, la configuration du chômage démontre que 47,8 %, soit près de la moitié des demandeurs inscrits, recherchent un emploi despuis plus de 12 mois. 20 % des demandeurs ont moins de trente ans, 24 % ont entre 30 et 29 ans, 27 % ont entre 40 et 49 ans et non moins de 29 % ont plus de 50 ans.

Face aux demandeurs, l’offre elle n’est pas au rendez-vous. En juillet 2.507 emplois ouverts étaient enrégistrés par l’administration. Soit une augmentation de 5 % par rapport à juin. Là encore les chiffres sont trompeurs, car ils ne différencient pas entre ceux de type dits CDI (Contrat à Durée Indéterminée) et les CDD (Contrats à Durée Déterminée). L’ADEM a par ailleurs enrégistré 1.750 nouveaux demandeurs en juillet.

Ce qui n’est pas communiqué…

Etre „placeur“ à l’ADEM n’est de loin pas un emploi facile, si tant est que la tâche est franchement rémunérée. Avec quelques 2.500 places à „distribuer“, pour le demandeur cela relève d’une lotterie, car son placeur est de fait plutôt poinçonneur qu’agent conseil. En effet, avec une centaine de „clients“ à gérer, l’agent de l’administration est souvent, trop souvent, enclin à juste mettre un tampon sur la „carte de présentation“, confirmant ainsi que le sujet s’est bien présenté à la date convenue.

ADEM siège régional d'Esch-sur-Alzette

Au demandeur à chaque visite d’insister et de réclamer si emploi il y a. Et encore, il n’est pas rare que le demandeur se retrouve face à face avec un nouveau visage. Des visages qui se ressemblent et qui reviennent tour à tour. Le ressentiment de se voir peu considéré le poussant tôt ou tard a s’accomoder de la situation. Le rendez-vous avec l’agent placeur devient une contrainte, l’espoir s’effrittant à chaque passage.

Une offre d’emploi pour dix demandeurs n’est guère source d’espoir. Les mesures d’emploi et les offres de réinsertion pour les chômeurs dits „de longue durée“ sont tant rares que peu prospères. En effet, à leur grande majorité ces mesures permettent une „occupation“ sur une durée donnée. Et à l’exception de quelques cas rares, ces mesures ne mènent nullement vers un emploi fixe. Certes, s’en devrait être le but, mais cela est illusoire, la crise est passée par là…

Ceux qui sortent du silence

Alors que les médias établis se bornent à seulement reprendre le communiqué de presse, nous avons osé aller la rencontre de ceux et celles qui, donnent suite aux rendez-vous imposés par la carte de présentation. Nous n’en aurons trouvé que très peu qui auront osé s’exprimer, de peur que leur témoignage soit sanctionné par l’administration. Ils resteront ici sans nom…

A Luxembourg-Ville nous avons rencontré un jeune homme. L’entreprise dans laquelle il a été formé et qui lui a permis d’obtenir son brevet d’apprentissage, n’avait plus besoin de lui pour des raisons économiques. Son poste est aujourd’hui occupé par un nouvel apprenti. Peintre en bâtiment il est au chômage depuis maintenant 3 mois, il reste confiant. Pourtant ce qui le révolte, c’est d’une part la désinvolture de son placeur, qui ne cesse de lui recommander de rechercher un poste dans une entreprise d’intérim, genre Randstadt et autres vendeurs d’âmes. Il y est allé, mais il semble que ces derniers ne sont pas friands de prendre des „résidents“ dès lors que les „frontaliers“ sont largement plus ductiles.

A Diekirch, c’est une femme qui a remarqué que nous cherchions des témoignages. Elle affiche la quarantaine, a bonne présentation et ne mâche pas ses mots. Elle nous dit devoir rechercher un travail suite à un divorce. Elle a un diplôme en secrétariat et de bonnes connaissances en comptabilité. Un certificat stipulant qu’elle a suivi des cours de remise à niveau en termes de bureautique. Son placeur pourtant ne lui fait guère espèrer trouver un emploi de bureau. Son âge serait un problème et à l’ADEM on serait tenu privilegier les offres aux jeunes. Au mieux, on lui soumet des offres de femme de ménage… à temps partiel.

A Esch s/Alzette c’est le témoignage d’un „ancien“ qui retient notre attention. Le cinquagénaire est tout bonnement dégouté. D’une pochette décrépie il sort son CV et des copies de diplômes. Il s’insurge: „Je suis inscrit depuis 2003. Ils m’ont mis dans une mesure de travail à deux reprises, sachant qu’il n’y aurait pas d’affectation à la suite. Depuis 2007 l’ADEM me gère comme un „manuel“ alors que force est de constater que je n’ai pas de formation dans ce sens. Il est vrai qu’après tout ce temps je suis prêt à accepter tout et n’importe quoi, mais quand même.“ Ce que son placeur a bienvaillament omis de lui raconter, c’est qu’après cette longue période et le fait qu’il soit bénéficiare du RMG, ce n’est pas l’ADEM qui va lui trouver du boulot. Il est ce que les placeurs considérent être une „fiche perimée“.

Nous voudrons admettre que les témoignages cités ci-dessus ne sont pas représentatifs. Nous en avons receuilli en en trois semaines une cinquantaine. Aucun témoignage positif quand au ressenti de l’accueil par les agents de placement. Les demandeurs sont soit trop jeunes et inexpérimentés, soit trop vieux et donc trop coûteux, ou encore une femme en âge de devenir maman. Mais si vous êtes „maman“ vous n’êtes pas non plus le sujet recherché, car un môme peut tomber malade et gêner votre „fonctionnement“.

Il ne fait pas bon être chômeur, quelle que soit l’âge ou la formation. Et à Luxembourg c’est „limite“ un problème quand vous êtes un „résident“. Pourtant, selon un agent de „Pôle Emploi“ à Metz, lui il trouve chaque année une centaine d’emplois pour ses clients. Et il n’est pas seul a contribuer au flux des frontaliers. Que ce soit en restauration, dans le bâtiment et les institutions bancaires, cet agent qui ne veut être nommé, constate toujours une „croissance“ à Luxembourg. Il voit plutôt un problème institutionnel.

Il est vrai qu’elles sont nombreuses les entreprises sises au Luxembourg qui ne sont pas gérées par des „locaux“. Et qui reprocherait à un patron ou directeur de ressources humaines venu de France, de privilégier ses compatriotes. C’est qu’en France aussi le chômage est ravageur…

6.500 réfugiés repêchés par la garde côtière italienne

par Patrick Kleeblatt

Une des plus grandes actions de sauvetage en mer devant les côtes libyennes aura réclamé toute l’attention de la garde côtière italienne ce lundi 29 août. Avec plus de 40 opérations de secours a gérer, le centre de commandement confirme via twitter la prise en charge d’environ 6.500 réfugiés à proximité des côtes libyennes.

Les missions ont été effectuées en priorité par les bâtiments de la garde côtière et de la marine italienne. Ils ont été rejoints par des navires de la mission européenne „Sophia“ qui est sur place pour combattre les „passeurs“. L’agence européenne pour la gestion de la coopéeration opérationelle aux frontières extérieures des Etats membres de l’UE (Frontex) et des organisations humanitaires ont également participé aux missions.

Selon les premiéres informations, les réfugiés ont sciemment pris en compte le risque d’un naufrage en haute mer. Issus pour leur majorité de Somalie et d’Érythrée, ces migrants usent d’embarcations dont le seul destin est celui de sombrer. Ainsi l’organisation catalane „Proactiva Open Arms“ notfie la présence de près de 700 personnes sur un bateau de pêche.

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L’organisation „Médecins Sans Frontières“ fait état de la présence de nombreux enfants parmi les rescapés. Toujours selon MSF, un nouveau-né, âgé de cinq jours a dû être rapatrié vers un hôpital italien par hélicoptère.

La folie migratoire

Dans cette même zone maritime ont été sauvés d’un naufrage certain, 1.100 personnes le dimanche 28 août. Des experts veulent croire que cette action de sauvetage aurait animé les réfugiés du lundi à prendre le risque, ayant une certaine asssurance que des bateaux susceptibles de les „sauver“ seraient sur place.

Les passeurs sont très bien informés en ce qui concerne le déployement des navires sur la zone.“ nous confirme Malick Kane via skype. „Ce ne sont pas des assassins, même si ils prennent en compte que les risques sont mortels. Ces passeurs sont d’abord des commerçants qui ont pour seule publicité le bouche-à-oreilles. Des migrants qui n’arrivent pas à destination sont mauvais pour le buisness.

A cela vient s’ajouter la situation chaotique qui règne sur les côtes nord-africaines. Avec le démantèlement armé de la Libye, tant le désordre politique que l’absence de contrôles à la frontière, rendent la part facile aux passeurs. Certes l’UE a étendu ses actions répressives à l’encontre du trafic d’êtres humains. Ainsi la formation de la marine libyienne et des garde côtes, desquelles l’UE attend l’interception des embarcations et le rapatriement des réfugiés vers la Libye.

Pour Malick Kane l’UE fait de l’actionisme. „Ni la marine – enfin ce qui en reste – et encore moins les garde côtes ont d’une part le matériel nécessaire pour effectuer de telles missions. Avec en plus un gouvernement corrompu et des salaires qui, si il leur arrive d’être versés, permettent juste de survivre, les fonctionaires tant de la marine, des garde côtes et de la douane sont des proies faciles pour les réseaux de passeurs. L’UE et son allié les Etats-Unis ont semé le chaos parfait, maintenant ils récoltent les fruits de leurs erreurs.“

Rien à perdre, tout à gagner

Si l’on en croit les derniers recensements de l’OIM (Organisation Internationale pour la Migration) ils étaient plus de cent mille à avoir rejoint les côtes italiennes par „bateau“ pour seul le premier semestre de 2016. La plupart d’entre-eux ont appareillé des côtes libyennes. Entre 2.500 et 3.000 est évalué le nombre de noyés.

Malick Kane rencontre régulièrement ceux qui, si le monde était meilleur, auraient opté pour une vie chez eux, avec leur famille, les amis. Mais que ce soit l’Érythrée, l’Éthiopie ou encore la Somalie, y rester c’est pour la majorité des „migrants“ un rendez-vous avec la mort. La politique est entre les mains de voyous, souvent cajolés par leurs „copains“ européens. Ou encore la globalisation, qui n’y est-elle pas passée par hasard, dérobant au passage les seuls lopins de terre qui auraient permis, sinon de prospérer, au moins de survivre, aux familles qui par manque d’options fuient la terre de leurs ancêtres.

Quand ce sont pas les politiciens corrompus ou les multinationales qui détroussent les habitants de ces pays, ce sont les brigands et autres hordes de fanatiques religieux qui les forcent à fuir.“ nous raconte Malick Kane. „En restant chez eux c’est la mort certaine, alors ils n’ont rien à perdre, mais tout à gagner…

Sammelaktion: Fahrräder und Fahrradhelme für Füchtlinge

Um den Flüchtlingen in Luxemburg die Möglichkeit zum Fahrradfahren zu bieten und sie mit dem nötigen Material auszustatten, ist die Caritas auf der Suche nach Fahrrädern und Fahrradhelmen.

Fahrrad

Wenn Sie das Projekt unterstützen und ein Fahrrad oder einen Helm spenden wollen, können Sie diese gerne an die Caritas wenden (Kontakt: Frau Fernandes, Tel: 26 38 55 22). Gesucht wird Material für Erwachsene, das noch in einem guten Zustand ist

Saarbrücken: Oberbürgermeisterin überreicht Erstklässlern Begrüßungsgeschenk

Pressemitteilung

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat am Montag, 29. August, Begrüßungsgeschenke an die 39 Erstklässler der Grundschule Altenkessel verteilt. Ein solches Geschenk erhalten alle rund 1400 neu eingeschulten Kinder an den 29 Grundschulstandorten in der Landeshauptstadt.

Rucksack mit Brotdose, Trinkflasche und Infos zur Freizeitgestaltung in Saarbrücken

Die Kinder haben neon-grüne Rucksäckchen bekommen, die eine Brotdose der Sparkasse Saarbrücken für ein gesundes Pausenbrot und einen Trinkbecher der Energie SaarLorLux enthalten. Eine Karte des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs (ZKE) zeigt in einfachen Bildern, wie man ein Pausenbrot ohne überflüssige Verpackung verstaut. So verstehen auch die Kinder, die noch nicht lesen können, worum es geht.

Die Partner und die Landeshauptstadt Saarbrücken legen mit dem Erstklässler-Paket vor allem Wert auf den Aspekt der Nachhaltigkeit. Wenn die Schülerinnen und Schüler wiederverwendbare Frühstücksverpackungen benutzen, produzieren sie deutlich weniger Müll. So können die Kinder einen aktiven Beitrag zum Thema Umweltschutz leisten.

Die Bäderbetriebsgesellschaft Saarbrücken und der Saarbrücker Zoo haben je einen Gutschein mit in die Brotdose gepackt. Vor dem Hintergrund, dass heute jedes dritte Kind nicht oder nicht richtig schwimmen kann, möchte die Bäderbetriebsgesellschaft den Schülern und ihren Eltern mit dieser Aktion das Erlebniselement Wasser näher bringen. Eine Broschüre informiert zudem darüber, was man mit dem Referat „KidS – Kinder in der Stadt“ in Saarbrücken erleben kann.

OB Britz: „Thema Müllvermeidung soll festen Platz im Alltag der Kinder haben“

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Der erste Schultag ist ein wichtiger Tag im Leben. Mit unserer Aktion wollen wir die Kinder mit Spaß über die städtischen Freizeitangebote informieren und dem Thema Müllvermeidung einen festen Platz in ihrem Alltag geben. Die wiederverwendbare Brotdose und die Trinkflasche für ein gesundes Pausenfrühstück tragen dazu bei. Ich wünsche allen Kindern viel Freude an ihrem ersten Schultag.“

Die Brotdose enthält auch eine Begrüßungskarte der Oberbürgermeisterin, einen Spargeschenk-Gutschein der Sparkasse Saarbrücken sowie eine Postkarte der Aktion des Ordnungsamtes „Gefährliches Falschparken auf Zebrastreifen in Saarbrücken“.

Im Rucksack befinden sich neben dem Trinkbecher der Energie SaarLorLux außerdem ein Wimmelbild des St. Johanner Marktes vom ZKE, die Broschüre „Taschengeldfrage“ und eine Lern-Uhr von der Sparkasse Saarbrücken. Damit die Kinder auch bei Dunkelheit für den Verkehr gut sichtbar sind, tragen die Rucksäcke Leuchtstreifen.

Weitere Informationen zu städtischen Spiel- und Freizeitangeboten sowie Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche in Saarbrücken gibt es im Internet unter www.saarbruecken.de/kids.

Saarbrücken: Städtepartnerschaften

Pressemitteilung

Preisverleihung und Ausstellung zum PhotoMarathon 2016

Eröffnung der trinationalen Sommeruniversität

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz eröffnet am Mittwoch, 31. August, 18 Uhr, gleich zwei Veranstaltungen im Saarbrücker Rathaus: die Ausstellung der Gewinnerbilder des PhotoMarathons 2016 und die trinationale Sommeruniversität.

Britz: „Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr junge Menschen Veranstaltungen im Rahmen der Städtepartnerschaften auf die Beine gestellt haben. Von diesem Engagement lebt der Austausch mit Nantes und Tbilissi. Die Projekte fördern das interkulturelle Verständnis, geben wertvolle Impulse und zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Städten, die geographisch weit voneinander entfernt liegen, langfristig und nachhaltig funktionieren.“

PhotoMarathon 2016: Preisverleihung und Fotoausstellung

Um 18 Uhr verleiht der Verein Augenblick e.V. die Preise des 8. PhotoMarathons 2016 im Rathausfestsaal. Im Anschluss eröffnet Oberbürgermeisterin Charlotte Britz die Ausstellung im Hauberrisser Saal. Umrahmt wird die Eröffnung von musikalischen Beiträgen der Band „Candy Riders“ und von einer Diashow mit den Ergebnissen einer Fotorallye.

Von Donnerstag, 1. September, bis Donnerstag, 29. September, sind die Gewinnerbilder aus Saarbrücken, Nantes und Tbilissi zu sehen, die im Rahmen des Fotografie-Wettbewerbs entstanden sind. Die Ausstellung ist von montags bis freitags zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Der PhotoMarathon stand in diesem Jahr unter dem Motto „Zeitreisen“. Insgesamt gingen im April 230 Teilnehmer in den drei Städten an den Start und stellten sich der Aufgabe, innerhalb von 24 Stunden 24 vorgegebene Themen fotografisch umzusetzen. Entstanden ist ein facettenreiches Bild der drei Partnerstädte.

Trinationale Sommeruniversität zum Thema „Digitalkulturen“

Gemeinsam mit der Leiterin des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann, eröffnet OB Britz am selben Abend die 2. trinationale Sommeruniversität im Rathausfestsaal. Thema der Veranstaltung der Universität des Saarlandes, der Université de Nantes und der Tbilisser Iwane-Dschawachischwili-Universität ist in diesem Jahr „Digitalkulturen“.

Bei der Fotorallye, die an den PhotoMarathon angelehnt ist und von Augenblick e.V. unterstützt wird, können die Teilnehmer der Sommeruniversität sich gegenseitig und die Stadt kennen lernen und in das Thema „Digitalkulturen“ einsteigen. Dreierteams – jeweils aus den drei Ländern zusammengestellt – setzen vorgegebene Themen aus dem Themenkreis „Digitalkulturen“ fotografisch um.

Die Sommeruniversität richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs unterschiedlicher Fachrichtungen in den drei Ländern. Vorträge, Diskussionen, Projektateliers und Exkursionen bieten Gelegenheit, sich mit den Möglichkeiten, aber auch den Risiken und den gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Revolution zu befassen. Das Vermessungs- und Geoinformationsamt der Landeshauptstadt beteiligt sich und stellt den Teilnehmern das Geo-Informationssystem vor, das Daten unter anderem für das Bau- und das Grundstückswesen liefert.

Hintergrund zur Dreierpartnerschaft

Die Landeshauptstadt Saarbrücken pflegt seit 1965 eine Städtepartnerschaft mit Nantes, seit 1975 mit Tbilissi. Auf Initiative von Saarbrücken wurde 1979 auch die Partnerschaft zwischen Nantes und Tbilissi besiegelt.

Déménagement de la bibliothèque municipale

communiqué par le Service de presse de la Ville de Thionville

Thionville – A l’occasion de l’ouverture de Puzzle, la bibliothèque municipale fermera définitivement ses portes rue du Vieux Collège, le samedi 3 septembre 2016 à 16h.

Le public pourra rendre ou emprunter des documents dès le 4 octobredans la nouvelle médiathèque Puzzle, 1 Place Malraux.

biblio-puzzle

PUZZLE la médiathèque de Thionville

Depuis le début de sa construction en 2010, PUZZLE a fait beaucoup parler de lui et paraissait être un projet difficilement imaginable.

Le 19 mai, la Ville de Thionville, par l’intermédiaire du Dr Helfgott, Adjoint délégué à la Culture, a reçu officiellement les clés du bâtiment – remises en personne par l’architecte Steve Letho Duclos -.

De grands volumes, des bulles ludo-éducatives, une terrasse végétalisée offrant une vue sur le centre thionvillois, le tout est ouvert sur l’extérieur par l’intermédiaire de grandes baies vitrées et un sol naturel qui se prolonge sur la rue.

bibilothequemunicipale

Des livres, des cd, des DVD, des vinyles, des ressources à distance, un café et un kiosque, des ateliers numériques, des conférences, des jeux vidéos, PUZZLE ne manquera pas de moyens et permettra à chacun d’y trouver « son espace » et de travailler en toute quiétude.

Le Centre Jacques Brel y trouvera également sa place et proposera des expositions ainsi que des animations pour enfants et adultes orientées sur les arts plastiques et créatifs.

LE PUZZLE pourra compter sur le personnel de la bibliothèque et l’équipe dédiée aux équipements numériques pour compléter l’offre culturelle municipale déjà riche et aider les usagers dans leurs démarches.

Savoir tout sur Thionville: http://www.thionville.fr/

Un homme, un livre une vie…

par Patrick Kleeblatt

„Jamais je n’ai tué“

A 66 ans, après avoir passé 24 ans et neuf mois derrière les murs de la prison de Schrassig, Guy Peiffer revient sur les devants de la scène. Incarcéré pour un double homicide dont il aura toujours nié en avoir été l’auteur, l’homme aux cheveux poivre-et-sel reprend de la verve et revient sur les faits qui lui ont été inlassablement reprochés.

Si ce n’est que pour mieux se faire entendre, Guy Peiffer a mis sur papier sa vie, son point de vue des choses. „Jamais je n’ai tué“ n’est pas un réglement de compte avec la justice et la société. Dans son livre, Guy Peiffer relate avec beaucoup de bon sens, quels sont les moyens dont fait usage un système qui veut „boucler“ un dossier dont les apparences trompeuses font d’un suspect le coupable idéal.

Auteur – Editeur

Pour la parution de ce livre, qui pour beaucoup en dit trop et nomme ouvertement les personnages impliqués, Guy Peiffer devra se rendre compte qu’à Luxembourg aucune maison d’édition ne voudra de son ouvrage. Il faut opter pour l’autoédition. C’est donc chez „France Libris“ que le livre sera imprimé, aux frais de l’auteur. Une première édition en français, suivie d’une traduction en langue allemande. Cela lui aura coûté un „bras“…

Quelles sont dès lors les raisons pour un tel acharnement? En fait Guy Peiffer veut dans l’absolu une révision de la procédure, pour laquelle l’avocat belge Marc Nève constitue le dossier. En effet, aucun avocat luxembourgeois n’aura voulu reprendre l’affaire. Remarquons que dans le livre, Guy Peiffer publie la lettre de son avocat d’antan, de laquelle il ressort que celui-ci avait été gentillement invité à ne pas „remuer ciel et terre“ si l’exercice de son métier lui tenait à coeur.

Aucune librairie ne voulant du livre de Guy Peiffer, celui-ci peut cependant être commandé. Par téléphone au 691 543379. Par mail sous guy.peiffer@yahoo.com / info@indymedia-letzebuerg.net N° ISBN 978-2-35519-277-7 La version française est vendue au prix de 16€ + frais de port. La version allemande (Niemals habe ich getötet) est vendue au prix de 22€ + frais de port.
Aucune librairie ne voulant du livre de Guy Peiffer, celui-ci peut cependant être commandé. Par téléphone au 691 543379. Par mail sous guy.peiffer@yahoo.com / info@indymedia-letzebuerg.net N° ISBN 978-2-35519-277-7 La version française est vendue au prix de 16€ + frais de port. La version allemande (Niemals habe ich getötet) est vendue au prix de 22€ + frais de port.

Dès la parution de „Jamais je n’ai tué“ une copie est envoyée au bureau du procureur. Guy Peiffer n’aura pourtant jamais eu de réponse. Maître Marc Nève, lui aussi aura fait un courrier au parquet, posant des questions concrètes, lesquelles seront restées sans réponse. La justice luxembourgeoise cependant aura eu la délicatesse d’informer l’avocat qu’une révision n’était à l’heure actuelle pas „opportune“.

Le procureur et son témoin

On peut comprendre qu’au parquet de Luxembourg personne n’ait l’ambition de ressortir un dossier, lequel comporte plus de questions que de réponses. En effet, le témoin à charge présenté par le procureur, avait dans un courrier révoqué ses allégations et ce déjà en 1990. Pression ou „deal“, peu importe. Guy Peiffer sera jugé „coupable“ et condamné à perpétuité.

Le témoin du procureur, présenté comme le commanditaire des deux homicides reprochés à Guy Peiffer et lui-même condamné à la même peine, sortira après 11 années de réclusion. Guy Peiffer ne peut autrement que de reprocher à la justice et au procureur en particulier, d’avoir investigué à charge. Il est permis de remarquer que Guy Peiffer, en ces temps un employé du „milieu“ et ayant un casier judiciaire peu reluisant, faisait un coupable idéal.

„Je souhaite convier le Ministre de la Justice, Felix Braz, à une table ronde. Il faut en débattre, car un tribunal qui ne peut soumettre des preuves se doit de prononcer la relaxe. A l'exemple du procès en appel dans l'affaire d'homicide de Hassel. Et si après un procès les témoins se rétractent, une révision devrait s'imposer.“
„Je souhaite convier le Ministre de la Justice, Felix Braz, à une table ronde. Il faut en débattre, car un tribunal qui ne peut soumettre des preuves se doit de prononcer la relaxe. A l’exemple du procès en appel dans l’affaire d’homicide de Hassel. Et si après un procès les témoins se rétractent, une révision devrait s’imposer.“

L’instruction à charge pourtant, laisse entrevoir une accumulation de contradictions qui posent question. Ainsi le témoignage d’un prisonnier qui avait dans un premier temps déclaré que Guy Peiffer lui aurait raconté avoir „éliminé“ les deux vistimes. Ce témoin pourtant se rebiffe lui-aussi par écrit. Ce fait n’a pas été retenu et permet d’exprimer des doutes quand au constat d’une instruction impartiale.

Un autre détail gênant dans le dossier d’instruction porte sur la perquisition du domicile de Guy Peiffer. En effet une première perquisition éffectuée le 12 mars 1990 n’aurait pas permis la mise en évidence de pièces à conviction. Pourtant, le 12 mars, soit 24 heures plus tard, deux commissaires auraient „trouvé“ un sachet de cocaïne sous un port de fleurs. Un fait du moins étrange…

Guy persiste et paye le prix fort

Dans un procès ou l’inculpé était somme toute coupable avant le jugement. Ou les éléments à décharge n’ont pas été invoqués ni retenus. Avec une opinion publique qui, largement manipulée par la presse, le présentait comme assassin, Guy Peiffer n’en démordait pas de clâmer son innocence.

Condamné à perpétuité, il n’aura pas de congés jusqu’en 2013. Alors que selon les règles appliquées un condamné à perpétuité est libéré après 15 ans de réclusion, Guy Peiffer persistant sur son innoncence, lui restera enfermé pour 24 années et neuf mois.

„Second Chance“

Il aura fait son temps, n’aura jamais baissé les bras. Mieux, les années passées derrière les barreaux lui ont ouvert les yeux sur l’après „milieu carcéral“. Guy Peiffer s’engage pour les délinquants qui retrouvent la liberté. Une liberté amputée d’une réinsertion crédible. Que ce soit pour trouver un emploi ou un logement, le lourd passé se dresse devant les repentis comme un mur de prison.

Avec son association „Second Chance“ Guy Peiffer veut changer le sort de ceux qui sont décidés a rester sur le „droit chemin“. Il est bien entouré mais se heurte toujours et encore aux institutions. Encore une fois Guy Peiffer n’est pas du genre a abandonner une idée…

Höher bauen um im Grünen zusammen zu wohnen

aus der ZEITUNG VUM LETZEBUERGER VOLLEK
von Jean-Marie Jacoby

Was wäre denn so falsch daran?

Es ist erschreckend, wie die verschiedensten Leute aller Sektionen der bürgerlichen Einheitspartei in festgefahrenen Bahnen »denken« und funktionieren. Kürzlich tat sich einer großmächtig hervor mit der Aussage: »Verdichtete Bauweise muß kein 70-stöckiges Hochhaus bedeuten.« Er kam sich dabei zweifelsfrei besonders schlau vor, da absolut sicher, damit den Nerv aller Vorgartenbesitzer getroffen zu haben. Doch was wäre eigentlich so grundfalsch an einem derartigen Hochhaus zum Wohnen?

Gut, das haben »wir« noch nie so gemacht. Aber ist das ein hinreichendes Argument? Wurde wirklich im Luxemburger Lande im Wohnbau alles extrem richtig gemacht? Wohl kaum, sonst könnten wir ja keinen Mangel an Wohnungen haben! Und keine Probleme, vielerorts einen leistungsfähigen öffentlichen Nahverkehr zu organisieren, weil die Leute zu weit verstreut voneinander wohnen und so keine kritische Nutzermasse zustande kommt.

Der Schifflinger Schöffenrat möge uns bei aller seiner Freude über dieses Projekt nicht böse sein, aber Wohnungen im Grünen sind das nicht: richtiges Grün gibt es nur weit weg oben am Hügel!
Der Schifflinger Schöffenrat möge uns bei aller seiner Freude über dieses Projekt nicht böse sein, aber Wohnungen im Grünen sind das nicht: richtiges Grün gibt es nur weit weg oben am Hügel!

Klar, wenn zur Zeit in Luxemburg gebaut wird, wird so nirgends gebaut. Üblich ist es, sich mit dem Erdgeschoß und drei zusätzlichen Stockwerken zu begnügen, das letzte kleiner und daher mit einer ordentlichen Terrasse versehen. Wie wenig öffentliches Grün dabei noch übrig bleibt, läßt sich gerade aktuell in Schifflingen besichtigen: nicht mehr als ein paar Straßenbäume in klitzekleinen Baumgefängnissen, wobei das private Grün für Erdgeschoß-Privilegierte nicht gerade üppig ausfällt. Ach ja, für die Kleinkinder ist auch noch ein Spielplatzchen da, die Größeren mögen schauen, wo sie bleiben. Für wirkliches Grün bleibt nur der Weg über die Ortsgrenzen hinaus.

Das könnte alles ganz anders sein mit der gleichen Zahl Wohnungen in einem einzigen Hochhaus. Die verbaute Grundfläche wäre damit viel kleiner, und das Hochhaus könnte regelrecht in einem kleinen Park stehen. Im Hochhaus könnten sich ebenfalls Gemeinschafts- und Versammlungsräume finden für ein Gemeinschaftsleben dieses kleinen Dorfes, denn, ja, in solch einem Haus käme leicht die Bevölkerung unter, wie sonstwo in einer Streusiedlung, ohne aber vergleichweise viel Platz zu verbrauchen.

Kein schöner Traum?

Träumen wir doch einfach mal gemeinsam! Es könnte vorm Hochhaus einen überdachten Platz geben fürs Spielen auch bei Regen oder dem typisch Luxemburger Tröpfeln für Groß (z.B. Pétanque), Klein (Sandkiste) und auch dazwischen (Tischtennis). Im Freien im Park rundum könnte es neben Wegen Platz für Spielplätze der verschiedenen Alterstufen, einen Grillplatz und Lauben geben – alles Sachen, für die nie Platz bleibt mit der bisher landestypischen Verbauung. Aber das würde zweifelsfrei zu erheblich mehr Wohn- und Lebensqualität beitragen. Es sei denn, daß gar nicht gewünscht wird, daß eine Gemeinschaft entsteht in einem Neubauviertel, hätte so etwas nur Vorteile für das Wohlbefinden der dort neu Zuziehenden.

Wenn nun fürs erste die 70 Stockwerke nach gar viel zu viel ausschauen: es dürften auch ein paar weniger sein. Die Frage ist immer nur die, wie viele Menschen an einem Ort untergebracht werden sollen – und zwar tunlichst nicht in einem völlig verbauten Gebiet. Statt zahlreiche neue Betonwüsten an bestehende Ortschaften anzuhängen, sollte es eigentlich darum gehen, Menschen in einer grünen Umgebung anzusiedeln. Sie sollen beim Blick aus dem Fenster auf Wiesen, Hecken, Bäume und Plätze blicken, die zum Zusammensein in der Freizeit einladen.

Eine tolle Betonlandschaft erschließt sich da: wer niedrig baut, hat eben keinen Platz für eine weiträumige grüne Außengestaltung!
Eine tolle Betonlandschaft erschließt sich da: wer niedrig baut, hat eben keinen Platz für eine weiträumige grüne Außengestaltung!

Das erlaubt einerseits für viele Wohnungen zu schaffen, andererseits die Bodenversiegelung stark zu minimieren. Gleichzeitig ist so ein Hochhaus mit 1.000 bis 3.000 Bewohnern ein idealer Platz für eine Bushaltestelle, zu der niemand einen weiten Weg hat. Und wenn mehrere solcher Hochhäuser z.B. in einem Abstand von 500 Metern stehen, kommt dieser Bus sogar schneller voran, als wenn er in einer Reihenhaussiedlung alle 200 Meter eine Haltestelle hat, um ab und an ein paar Versprengte einzusammeln.

Dem gegenüber müßte das, was bisher in diesem Land gebaut wird, eigentlich abschreckend wirken: die Wohn- und Lebensqzualität ist bei hoher Bodenversiegelung und hohem Grundverbrauch da viel niedriger. Und vor allem: so wie bisher können wir unmöglich weitermachen, wenn wir zwei Dinge erreichen wollen: die aktuell real vorhandene Wohnungsnot beseitigen und Unterbringung für alle jene möglich machen, deren Kommen in dieses Land erwartet wird.