Claude Turmes énervé et déçu, mais pugnace

par Patrick Kleeblatt

Bilan intermédiaire
du „Dieselgate“

Claude Turmes Depute européen (écologie) Conférence de presse "Dieselgate" 22.09.2016
„Quoi qu’en en dise, l’ère du diesel touche à sa fin. Le futur c’est la voiture électrique.“ dit Claude Turmes. Le Luxembourg peut jouer un rôle pionier, avec une installation massive de bornes de recharge par CREOS et le soutien du Ministre de l’économie Etienne Schneider, l’électrique deviendra accessible.

Le moins que l’on puisse dire, c’est que depuis la découverte par l’administration américaine CARB (California Air Resources Board) de logiçiels frauduleux installés dans quelques millions de véhicules équipés de moteurs „diesel“ Volkswagen n’a plus vraiment la quote. Bien-sûr ce ne sont pas seuls les véhicules de cette marque „phare“ qui font débat, bien d’autres marques trichent sur la „Marchandise“.

Ce scandale qui a donc vu le jour aux Etats-Unis a également secoué quelque peu fermement les bureaucrates de l’Union Européenne. Il fallait à Bruxelles réagir. Et quand Bruxelles réagit, c’est au travers de la mise en place d’une commission d’enquête, peu importe les preuves et les aveux. Cette semaine donc cette comission d’enquête avait rendez-vous à Luxembourg, une occasion propice pour l’euro-député écolo Claude Turmes d’inviter à une conférence de presse pour présenter un bilan intermédiaire.

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Bahama Leaks: Neelie Kroes poignarde l’idée européenne

La „surveillante“ aux
comptes „off-shore“

Neelie Kroes, commissaire à la concurrence de 2004 à 2009, puis vice-présidente de la Commission européenne jusqu’en2014, remet en question les valeurs d’une institution qui pourtant se veut être la défendrice des droits des citoyens. Confondue par des documents, elle se devait de reconnaître avoir été directrice de „Mint Holdings Ltd“ une société off-shore ayant son siège au Bahamas.

Confondue par des documents, l'ancienne commissaire à la concurrence a reconnu avoir été directrice d'une société off-shore aux Bahamas pendant son mandat européen. (foto d'archives / © John Thys, AFP)
Confondue par des documents, l’ancienne commissaire à la concurrence a reconnu avoir été directrice d’une société off-shore aux Bahamas pendant son mandat européen. (foto d’archives / © John Thys, AFP)

Anciennement commissaire européenne à la Concurrence et à ce titre chargée de surveiller le monde des affaires, les documents en possession du quotidien allemand „Süddeutsche Zeitung“ et du Consortium international des journalistes d’investigation (ICIJ) mettent en lumière le fieffé double-jeu de Neelie Kroes.

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Affront gegen Basis

aus der Zeitung Junge Welt
von Simon Zeise

SPD-Führung setzt Votum für CETA auf kleinem Parteitag durch

Proteste gegen CETA vor dem Congress-Zentrum in Wolfsburg am Montag (Foto: obs/BUND/Jörg Farys)
Proteste gegen CETA vor dem Congress-Zentrum in Wolfsburg am Montag
(Foto: obs/BUND/Jörg Farys)

Österreichische Sozialdemokraten
hinterfragen Freihandelsabkommen

Voll des Lobes waren Kapitalvertreter und konservative Parteien für Sigmar Gabriel am Dienstag. Als »beachtlich« bezeichnete CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt das Abstimmungsergebnis der Sozialdemokraten vom Montag abend.

In Wolfsburg waren zwei Drittel der 200 Funktionäre auf einem kleinen Parteitag der Linie des Parteivorstandes gefolgt und stimmten damit dem Handelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada zu. Einen Konflikt mit der Parteibasis konnte Gabriel dadurch umgehen. So wie die Verträge unter Lobbyisten ausgehandelt wurden, votierten auch die SPD-Genossen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es ist ein Affront gegen die SPD-Mitgliedschaft und ein Affront gegen die Bevölkerung, denn so wurden vor einer kritischen Diskussion Fakten geschaffen: Bevor die völkerrechtlich bindenden Verträge dem Bundestag vorgelegt werden, sollen sie durch das EU-Parlament »vorläufige Anwendung« finden.

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CETA in den Himmel gehoben

aus der Zeitung vum Letzbuerger Vollék
von Jean-Marie Jacoby

Weiß Viviane Reding wirklich alles besser?

Es wurde gestern früh in den Räumlichkeiten der CSV-Fraktion auf 13, rue du Rost wohl die Marschroute der Vertreter der Kapitalinteressen vorgestellt in Sachen Handelsvertrag der EU mit Kanada, ob das aber die reine Wahrheit war, darf bezweifelt werden.

Dies einerseits wegen Unterschiede im Gesagten und im Ausgeteilten – den Text dürfen wir übrigens »als solchen« nicht veröffentlichen, da er eine inoffizielle Aufstellung eines Mitarbeiters sei – aber auch, weil Viviane Reding beim Lavieren rund um die provisorische Anwendung laut Artikel 188n Lissabon-Vertrag zwar richtig auf die Zuständigkeit des Rats verwies, die Möglichkeit aber nur auf die Vertragsteile unter »europäischer Kompetenz« beschränken wollte, wobei die gemischten Teile – wie das Gericht zum Investitionsschutz – nicht provisorisch angewendet werden könnten. Das stimmt definitiv nicht und wurde auch nie so gehandhabt in der Vergangenheit: der Freihandelsvertrag mit Peru und Kolumbien wurde als gemischter Vertrag eingestuft, der also von allen nationalen Parlamenten zu ratifizieren ist; er ist seit 1.8.2013 »provisorisch« in Kraft, wurde aber bis heute nicht von allen Mitgliedsländern ratifiziert und wird das wohl auch nie, was aber auf die weitere Anwendung keinerlei Einfluß hat.

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Saarbrücken unterstützt Städtetagsforderung zu CETA

Mitteilung der Stadt Saarbrücken

„Schutz der kommunalen Daseinsvorsorge besser absichern!“

Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz unterstützt als stellvertretende Präsidentin des Deutschen Städtetages die Forderung der deutschen Kommunen an Bund und EU, beim Freihandelsabkommen CETA sicherzustellen, dass die hohe Qualität der öffentlichen Daseinsvorsorge in kommunaler Verantwortung geschützt wird. Diese Forderung formulierte der Deutsche Städtetag am Mittwoch, 21. September, in Bremen nach einer Sitzung des Präsidiums.

OB Britz: „Die deutschen Städte möchten erreichen, dass die kommunale Daseinsvorsorge von CETA komplett ausgenommen wird – insbesondere die nicht liberalisierten Bereiche, wie etwa die Wasserversorgung, die Bereiche Abfall und ÖPNV, der soziale Sektor sowie die Kultur. Wir müssen die kommunale Selbstverwaltung aufrechterhalten. Öffentliche Dienstleistungen müssen dazu zwingend weiterhin durch demokratisch legitimierte kommunale Vertreter gesteuert und kontrolliert werden.

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Le traité CETA est un cheval de Troie

communiqué par le Comité Stop TAFTA Luxembourg

81 % des entreprises américaines présentes en Europe possèdent également une filiale au Canada

Pourquoi parle-t-on si peu du CETA ? Le Canada n’est pas peçu comme un ennemi de l’Europe, en particulier quand on parle des normes sociales. Mais le Canada fait déjà partie d’une zone de libre-échange, l’ALENA (Canada, États-Unis et Mexique). En acceptant le CETA, on accepte de facto, en Europe, une grande partie de l’accord ALENA. Le CETA, sans le TTIP, c’est un “hub”, un marche-pied pour les entreprises américaines. Le CETA crée donc une zone de libre-échange entre l’Europe et la zone de libre-échange Canada – États-Unis – Mexique.

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CETA-Aus: Dann eben ohne SPD!

Reaktion von CAMPACT *

Die SPD kneift. Wir nicht.

Die SPD hätte CETA stoppen können – hat es aber nicht gewagt. Und das trotz der eigenen berechtigten Kritik an CETA. Wir sind enttäuscht – aber gut gerüstet für die weitere Auseinandersetzung. Lesen Sie unsere Analyse zum SPD-Beschluss – und wie wir jetzt CETA stoppen können und wollen.

gabriel-ceta

Die Grundwerte-Kommission, die Juristen, die Jusos, mehrere SPD-Landesverbände, der Arbeitnehmerflügel, die SPD-Frauen und zahlreiche Landes- und Kreisverbände – sie alle hatten klargestellt, dass CETA die roten Linien reißt, die die SPD gezogen hatte. Dennoch haben die Delegierten des kleinen SPD-Parteitags dem Antrag des Parteivorstands zugestimmt.

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Wirtschaftssozialist Sigmar Gabriel auf CETA-Kurs

von Patrick Kleeblatt

SPD-Konvent billigt mit Zweidrittelmehrheit Freihandelsabkommen mit Kanada

Das ist eine dieser Nachrichten die bei den Gegnern des CETA und insbesondere allen, die sich am vergangenen Samstag in vielen deutschen Städten mit Protestmärschen gegen das Freihandelsabkommen ausgesprochen hatten, für „Stimmung“ sorgen wird. Vize-Kanzler und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel, bestens unterstützt von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, konnte seinen neo-liberalen Kurs gegen den Willen der SPD-Basis durchsetzen.

Juso-Chefin Johanna Ueckermann: "Das Ergebnis zeigt, dass es knapp war, dass viele Kritiker versucht haben sich in der Debatte einzubringen, aber letztendlich haben wir jetzt die Entscheidung, und damit muss man jetzt umgehen." (Archivbild)
Juso-Chefin Johanna Ueckermann: “Das Ergebnis zeigt, dass es knapp war, dass viele Kritiker versucht haben sich in der Debatte einzubringen, aber letztendlich haben wir jetzt die Entscheidung, und damit muss man jetzt umgehen.” (Archivbild)

200 Delegierte hatten sich hinter verschlossenen Türen über CETA ausgetauscht. An dieser fünf Stunden Debatte hatte Chrystia Freeland, Kanadas Handelsministerin, auf Einladung teilgenommen. Die liberale Freeland habe beim Konvent in Wolfsburg überzeugt, hieß es später aus Delegiertenkreisen. Einzig die Jusos (Jungsozialisten NdR) vertreten durch Johanna Ueckermann haben bis zur Abstimmung an ihrer Position festgehalten.

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Tür zu für CETA

aus der Zeitung Junge Welt
von Simon Zeise

Ver.di-Chef Frank Bsirske fordert, Handelsabkommen mit Kanada abzulehnen. Wirtschaftsbosse für SPD-Reformpapier

Nur noch wenige Tage bis zur Entscheidung. Der 17. September läutet die Proteste gegen das geplante Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Kanada (CETA) sowie den USA (TTIP) ein.

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Handelsverträge endlich unterzeichnen
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Handelsverträge endlich unterzeichnen

Hunderttausende werden in elf Großstädten in Deutschland und Österreich erwartet. Zwei Tage später beraten etwa 200 Funktionäre der SPD auf einem kleinen Parteitag in Wolfsburg über ihre Haltung zu den Wirtschaftsverträgen. Am 22. und 23. September wollen die EU-Handelsminister in Bratislava CETA endgültig beschließen. Nach dem Willen von EU-Kommission und Bundesregierung soll CETA bereits im Oktober vorläufig in Kraft treten.

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Baisser la production laitière

par Anne Schmitt

DruckSelon un communiqué du European Milk Board (EMB) le programme d’aide adopté en juillet dernier, marque un tournant dans la politique laitière de l’Union Européenne. Plusieurs tentatives infructueuses portant sur des mesures de réduction volontaire de la production se concentrent enfin sur le volume de production. Fin Août, la Commission européenne a finalisé les détails du programme d’aide.

Le dispositif de retenue sur l’offre – une demande que l’EMB avait soumise depuis des années – est un facteur crucial dans la lutte contre la surproduction et un effondrement des prix. Romuald Schaber, président de l’European Milk Board, est soulagé qu’avec la restriction à la fourniture, les décideurs politiques de l’UE ont finalement donné aux agriculteurs laitiers un instrument potentiel.

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La Cour Europénne doit s’exprimer sur les logiciels préinstallés

par Patrick Kleeblatt

La Cour européenne devrait aujourd’hui annoncer son verdict dans le différend sur le logiciel pré-installé. La question est de savoir si l’acheteur d’un ordinateur doit accepter et payer les logiciels préinstallés ou si il s’agit d’une pratique déloyale.

Microsoft et Adobe sont les premiers concernés

Dois-je accepter et ainsi payer, lors de l’achat d’un ordinateur, que les logiciels que le fabricant a déjà installé l’appareil? Cette question, un Français se l’a posée et répondu «Non». Il a ainsi porté plainte contre Sony et exigé que la valeur monétaire pour les programmes qu’il n’avait pas souhaité acquérir lui soit remboursée.

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UE: Tableau de bord des marchés de consommation 2016

Commission européenne - Communiqué de presse
Le fonctionnement des marchés s’est amélioré, mais des efforts supplémentaires sont nécessaires dans les secteurs des télécommunications et de l’énergie

La Commission européenne a publié ce 5 septembre son tableau de bord des marchés de consommation 2016, qui recense les appréciations des consommateurs de l’UE concernant le fonctionnement de 42 marchés de biens et de services

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Wien TTIP a Fro stellt muss grad elo och NEEN zu CETA soen!

Matgedéelt vun der Lëtzebuerger Stop-TTIP Plattform

Die Luxemburger Stop-TTIP-Plattform begrüsst, dass scheinbar mehr und mehr politische Akteure erkennen, dass das Freihandelsabkommen TTIP eine Infragestellung unserer sozialen, demokratischen, verbraucherschutz- und ökologischen Rechte wäre. Die Plattform fordert die Regierung entsprechend auf, in Brüssel deutliche Worte zu finden, damit die jetzigen Verhandlungen gestoppt werden.

Doch: wer nun endlich die Probleme anerkennt, die mit TTIP verbunden sind, muss auch ein deutliches Nein zu CETA sagen. Denn: CETA und TTIP sind 2 Seiten einer Medaille oder anders ausgedrückt “Speck a Schwéngefleesch”. Die Mehrzahl der Vorwürfe, die gegen TTIP gerichtet sind, gelten auch für CETA. Firmen erhalten das Recht Staaten wegen vermeintlicher verlorener Gewinne vor Sondergerichten auf Millionen Entschädigungen zu verklagen. Das Vorsorgeprinzip wird in Frage gestellt, de facto werden Umwelt-, gesundheits- und soziale Standards aufgeweicht und deren Entwicklung fast unmöglich gemacht u.a.m.

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Damit ungeniert weiter spekuliert werden kann

aus der Zeitung vum Lëtzebuerger Vollék
vum Jean-Marie Jacoby

Alliierte, auf die sich George Soros verlassen kann

George Soros, geboren am 12.8.1930 als György Schwartz in Budapest, verdrückte sich mit seinem Vater 1947 nach London, um 1956 in den USA zu landen. Zeit seines Lebens betätigte er sich als Spekulant – es muß ihm ohne Neid zugestanden werden, daß er die Gegebenheiten im Kapitalismus voll ausnützte und ihm mehr Spekulationen gelangen als mißlangen. Richtig bekannt wurde er 1992, als er im September mit seiner Wette auf die Abwertung des britischen Pfunds die Londoner Zentralbank in die Knie zwang und rund eine Milliarde US-Dollar einsackte.

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